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Aktuell 
11.03.2017 - Vier Medaillen für die HRV-Juniorinnen
Deutsche Meisterschaften der Juniorinnen in Michelstadt
Silber für Emely Selinger - Elena Sell, Kathleen Kinzel und Jana Hartmann holen Bronze



Die erfolgreichen Juniorinnen Jana Hartmann, Kathlen Kinzel und Emely Selinger mit Landestrainer Hamid Mohammadi (links) und Cheftrainer Jens Gündling (Rechts). Auf dem Bild fehlt Elena Sell. Fotos: Helmut Gasper
Schöner Erfolg für die Juniorinnen des Hessischen Ringer-Verbandes bei den Deutschen Meisterschaften in Michelstadt. Vier Medaillen bei sechs Teilnehmerinnen, das ist mehr als respektabel. Zum I-Tüpfelchen fehlte zwar ein Titelgewinn, aber die Silbermedaille von Emely Selinger (KSV Seeheim) und die drei Bronzemedaillen durch Jana Hartmann (RV Haibach), Kathlen Kinzel (KSV Seeheim) und Elena Sell (TSV Gailbach) waren aller Ehren wert. Am Ende reichte es mit 25 Punkten zu Platz zwei in der Länderwertung. Nur Berlin war mit 37 Punkten noch besser. Auf dem dritten Rang folgte Bayern mit 21 Zählern.

Ohne Können kein Glück, das demonstrierte Emely Selinger im Viertel- und Halbfinale. In der Runde der besten Acht lag sie gegen Lissy Bielau (Eisenhüttenstädter RC) mit 4:10 zurück, kämpfte sich auf 10:10 heran und gewann den Kampf mit der zuletzt erkämpften Wertung. Nicht ganz so punktreich das Halbfinale gegen Anastasia von Steuben (SAV Torgelov). Die Seeheimer lag mit 0:2 zurück, glich aus und gewann aufgrund der zuletzt erzielten Wertung. Im Finale war allerdings Annika Wendle (ASV Altenheim) eine Nummer zu groß; Selinger unterlag vorzeitig.

Drei Siege und eine Niederlage wurden für Jana Hartmann notiert. Den Auftakt gewann die Haibacherin mit 6:2 gegen Verena Alewelt (TUS Bönen), musste dann aber beim 1:6 gegen Tabea Lawnitzak (SV Luftfahrt Berlin) einen Rückschlag hinnehmen. Die Hoffnungsrunde bestand Hartmann mit einem Schultersieg über Jana Heiden (KSV Schriesheim) und im kleinen Finale hielt sie Natalie Schiemmann mit 3:0 in Schach.

Die Klasse bis 59 kg war mit elf Ringerinnen am stärksten besetzt. Dennoch musste Kathlen Kinzel nur zwei Kämpfe zum Gewinn der Bronzemedaille bestreiten. Im Auftaktkampf zog die Seeheimerin gegen die spätere Meisterin Andreas Grasruck (ASV Neumarkt) den Kürzeren, zog damit aber sofort ins kleine Finale ein, wo sie Annkatrin Nielsen (TSG Herdecke) schulterte.

Nach dem Auftaktkampf musste man um Elena Sell bangen. Die Gailbachern fand gegen Eyleen Sewina (RSV Greiz) keine Einstellung und unterlag mit 1:6. Gegen Ann-Katrin Roick (RC Cottbus) war Sell dann Chef auf der Matte: 10:0 Abbruchsieg. Die Silbermedaille verpasste sie nach der deutlichen 0:8-Niederlage gegen Viviane Herda (KSV Witten).

Nach vielen Jahren Pause richtete der KSV Michelstadt wieder einmal eine Deutsche Meisterschaft aus und das tat er mit Bravour. Die Campus-Halle stellte einen schönen Rahmen dar und der Verein glänzte mit einer guten Organisation, die vielfach gelobt wurde.



Emely Selinger (rot) gewann gegen Lissy Bielau nur hauchdünn, aber das reichte zur Silbermedaille in der Klasse bis 51 kg.


Der 6:2-Punktsieg von Jana Hartmann (blau) über Verena Alewelt war der Grundstein zum Gewinn der Bronzemedaille in der Klasse bis 67 kg.


Mit einem Schultersieg über Annkatrin Nielsen sicherte sich Kathlen Kinzel die Bronzemedaille im Limit bis 59 kg.


Elena Sell (rot) patzte im Auftaktkampf gegen Eyleen Sewina, steigerte sich aber dann und holte noch Bronze im Limit bis 63 kg.


Das Team Hessen sicherte sich in der Länderwertung den zweiten Platz hinter Berlin und vor Bayern.


Die Michelstädter Campus-Halle bot einen schönen Rahmen für die Deutschen Meisterschaften der Juniorinnen und Junioren.

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