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Aktuell 
13.04.2017 - StuRV Kahl und IRV Aschaffenburg ziehen ihre Mannschaften zurück
Verbandsligen erhalten erneut ein anderes Gesicht / Schaafheim II wandert in die Staffel Nord-Ost

Nach äußerst komplizierten Voraussetzungen in diesem Jahr schien vor einigen Tagen die Einteilung der hessischen Ringerligen für die Saison 2017 fix (wir berichteten). Zwei extrem späte Rückzüge am bayrischen Untermain sorgen nun jedoch für erneute Veränderungen in den beiden Verbandsligen. Betroffen ist vor allem der ASV Schaafheim II.
Edeltraud und Rudi Dominik (Goldbach), die für den Hessischen Ringer-Verband (HRV) zusammen das HRV-Ligenreferat bilden und in etlichen Stunden ehrenamtlich die Ligenplanung und -einteilung vornehmen, sind um ihre Aufgabe in diesem Jahr besonders wenig zu beneiden. Schien Anfang April noch alles fix für die Ende August beginnende Mannschaftssaison 2017, so schlugen nun zwei Rückzüge negativ ins Kontor.

Denn sowohl der Stemm- und Ringverein Kahl als auch der Internationale Ringerverein Aschaffenburg werden in der kommenden Runde nun doch keine Mannschaft stellen. Beide waren noch in der Einteilung von vor zwei Wochen für die Verbandsliga eingeplant gewesen. „Beide haben personelle Gründe wie die Überalterung ihrer Ringer und Abgänge angegeben“, sagt Edeltraud Dominik. Wobei die Kommunikation zwischen Vereinen und Verband - gelinde gesagt - offenbar verbesserungswürdig war. Beim IRV Aschaffenburg verschwand die E-Mail mit der Rückzugsinformation an den HRV und kam bei den Dominiks nie an. Bei den Kahlern holte sich Edeltraud Dominik die entsprechende Information selbst. Und durfte mit ihrem Mann nun erneut an den Ligen basteln.

Genauer: an den beiden Verbandsligen. Unter der Oberliga (neun Teams) und der Hessenliga (acht Teams) wurden wie berichtet die Landesliga abgeschafft und zwei Verbandsligen mit den nach regionalen Gesichtspunkten eingeteilten Staffeln Süd-West und Nord-Ost eingeführt. Der StuRV Kahl und der IRV Aschaffenburg hätten in der Verbandsliga Nord-Ost ringen sollen. Die war ohnehin die etwas kleinere und mit acht Teams geplant worden (Staffel Süd-West: neun Teams). Nach den beiden Rückzügen wären es nur noch sechs Teams in der Verbandsliga Nord-Ost und weiter neun in der Verbandsliga Süd-West gewesen.

Die Lösung des HRV-Ligenreferats, um die beiden Gruppen bei der Anzahl der Mannschaften anzugleichen: Der ASV Schaafheim II wandert aus der Staffel Süd-West in die Staffel Nord-Ost. Dort ist die Schaafheimer Oberliga-Reserve nun der einzige Klub aus dem Ringerbezirk Darmstadt/Odenwald, hat in Sachen Fahrtwege aber keinen nennenswerten Mehraufwand. Dass Schaafheim am nahsten an den Vereinen des Bezirks Main-Spessart liegt, die im Wesentlichen (mit Ausnahme der RWG Hanau/Erlensee, die dem Bezirk Frankfurt angehört) die Staffel Nord-Ost bilden, wird von Edeltraud Dominik als Hauptgrund genannt, dass die Wahl des „Wechslers“ auf den ASV II fiel. Netter Randeffekt: Schaafheim II kann gegen Mömbris/Königshofen II und Hösbach II die Vorkämpfe bestreiten, wenn in der Oberliga auch die Erstvertretungen dieser Vereine gegeneinander ringen.

Die neue Einteilung der beiden Verbandsligen nach den Rückzügen:

Verbandsliga Süd-West: ASV Dieburg, SG Arheilgen, KSV Seeheim II, KSV Weiher, KSV Pfungstadt, SV Fahrenbach II, KSV Rimbach II, KSV Michelstadt.

Verbandsliga Nord-Ost: RWG Hanau/Erlensee, AV Alzenau, RWG Mömbris/Königshofen II, KSC Hösbach II, KSC Krombach, KSV Waldaschaff II, ASV Schaafheim II. jed

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