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Aktuell 
08.11.2017 - Zwei neue Landestrainer
Peter Weisenberger und Georgi Petkov wurden als Nachfolger von Jens Gündling und Bengt Trageser verpflichtet
Mitgliederversammlung wurde verschoben



Peter Weisenberger (links) und Georgi Petkov unterschreiben den Vertrag, mit dem sie zu Landestrainern im Hessischen Ringer-Verbandes bestellt werden. Fotos: Karl Rothmer

Präsident Toni Kunkel setzte für den HRV seine Unterschrift unter die Verträge von Peter Weisenberger und Georgi Petkov.

Peter Weisenberger und Georgi Petkov wurden als neue Landestrainer des Hessischen Ringer-Verbandes verpflichtet. Beide treten ihr Amt am 1. Januar 2018 als Nachfolger von Jens Gündling und Bengt Trageser an. Bengt Trageser hatte schon im August seinen Vertrag mit dem Hessischen Ringer-Verband (HRV) gekündigt, weil er in die Industrie wechseln möchte. Jens Gündling verzichtete mit Schreiben vom 11. Oktober auf eine Weiterführung seines Vertrages, der am 31. Dezember abgelaufen wäre.

Peter Weisenberger rang viele Jahre für die RWG Mömbris/Königshofen in der Bundesliga und war zuletzt als Jugendtrainer beim SC Kleinostheim und als Honorartrainer beim Hessischen Ringer-Verband tätig. Er wird schwerpunktmäßig für den freien Stil zuständig sein. Georgi Petkov hat ebenfalls langjährige Bundesligaerfahrung, rang für den VfK Schifferstadt und die RWG Mömbris/Königshofen in der Bundesliga sowie für die RG Saarbrücken und die RWG Mömbris/Königshofen in der zweiten Liga. Zuletzt rang er in der Oberliga Hessen für den KSC Niedernberg. Als weitere Qualifikation bringt der Bulgare den Bachelor (FH) für das Sportlehramt mit, den er an der Nationalen Sportakademie in Sofia erwarb.

Die vakante Nachfolge für Landestrainer Bengt Trageser war ein Grund, warum die für ursprünglich 25. November geplante Mitgliederversammlung des Hessischen Ringer-Verbandes verschoben wurde. Weitere Gründe waren die ungeklärte Nachfolge einiger ehrenamtlicher Positionen und die ungeklärte Position des Bezirks Main-Spessart. Der Bezirk Main-Spessart gehört verwaltungstechnisch zum Bayrischen Ringer-Verband (BRV), wickelt seinen Sportbetrieb aber mit Zustimmung des BRV im Hessischen Ringer-Verband ab.

Nach verbandsinternen Querelen zwischen dem Bezirk Main-Spessart und dem BRV, droht letzterer mit einer Auflösung des unterfränkischen Bezirks. Damit verlören die Vereine dieses Bezirks zunächst einmal ihren Gaststatus im HRV, denn laut HRV-Satzung hat nur der Bezirk Main-Spessart Gastrecht im HRV. In § 10 Bezirksorganisationen der HRV-Satzung steht: "Das Verbandsgebiet ist in Bezirke eingeteilt" und dann folgt unter Absatz d: "Bezirk Main-Spessart, er gehört verwaltungstechnisch dem Bayrischen Ringer Verband e.V. und sportlich dem Hessischen Ringer–Verband e.V. an. Der Bezirk Main-Spessart gehört dem Bayerischen Landessport-Verband e.V. an."

Wenn der Bayrische Ringer-Verband seinen Bezirk Main-Spessart auflöst, muss der HRV zunächst seine Satzung ändern, bevor die Vereine des dann ehemaligen Bezirks Main-Spessart sich weiterhin sportlich unter dem Dach des HRV betätigen können. Der Status des Bezirks Main-Spessart wird wohl in der Verbandsausschuss-Sitzung des BRV am 11. November in München geklärt.

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