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Aktuell Bezirk Darmstadt-Odenwald
11.11.2017 - Tobias Peter avancierte zum Matchwinner
14. Kampftag in den Hessischen Ligen


Mit spektakulären Aktionen punktete Lucas Diehl (blau) den Gailbacher Timo Schadler aus. Foto: Marvin Stoeckel.
Knapper als erwartet gewann der ASV Schaafheim beim TSV Gailbach mit 18:16 und dürfte damit zumindest Platz sieben in der Oberliga Hessen gesichert haben. "Vier Punkte Vorsprung auf Gailbach bei noch drei ausstehenden Kämpfen, das dürfte reichen", blickte Schaafheims Technischer Leiter Uli Bartos optimistisch in Richtung Saisonfinale. Es könnte sogar noch besser werden, denn der ASV zog nach dem Sieg in Gailbach mit dem KSC Hösbach nach Punkten gleich und hat es am vorletzten Kampftag gegen eben diesen Gegner selbst in der Hand, sich weiter zu verbessern.
Dabei sah es lange nicht nach einem Schaafheimer Erfolg aus, denn der gastgebende TSV führte nach vier Kämpfen 13:0. Im letzten Einzelkampf vor der Pause blies Tom Pusch zur Aufholjagd, führte gegen Dominik Hasenstab mit 11:2, als der Gailbacher disqualifiziert wurde und Pusch noch vier Mannschaftspunkte mitnahm. Im zweiten Durchgang gab es für die Mattenherren nur noch einmal Grund zum Jubeln, als Ilhan Myumyunov den Schaafheimer Nils Böhm nach Punkten bezwang. Dieser Niederlage standen aber Viererwertungen von Lucas Diehl und Julian Höreth, sowie ein Punktsieg von Oskar Sobczak gegenüber. Dennoch führte Gailbach vor dem letzten Einzelkampf immer noch mit 16:14, bevor dann Tobias Peter den Gailbacher Jorgji Koja bei 10:0 Führung schulterte und zum umjubelten Machwinner avancierte.


Nach vier verlorenen Einzelkämpfen lag der ASV Schaafheim 0:13 zurück, ehe Tom Pusch (blau) zur Aufholjagd blies. Der Schaafheimer wurde bei 11:2-Führung Disqualifikationssieger. Foto: Marvin Stoeckel

Der SC Kleinostheim holte sich vorzeitig den Titel in der Oberliga Hessen. Die "Siegfried"-Ringer haben noch zwei Kämpfe zu bestreiten und vier Punkte Vorsprung vor dem KSC Niedrnberg. Der direkte Vergleich spricht ebenso für die Mannschaft von Trainer Gerhard Weisenberger (4:0 Punkte, 42:17 Mannschaftspunkte).

Zwei Kampftage vor Saisonschluss holte sich der KSV Rimbach die Meisterschaft in der Hessenliga. Nach dem 27:9-Erfolg über den RV Haibach sind die Odenwälder nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen. Auch die Vizemeisterschaft ist vorzeitig vergeben. Der KSV Waldaschaff kann bei zwei noch ausstehenden Kämpfen nicht mehr von Platz zwei verdrängt werden. Gegen die FSV Münster gab es einen ungefährdeten 24:12-Sieg. Einen Zweikampf um den dritten Podestplatz gibt es zwischen den punktgleichen Mannschaften des KSV Seeheim und KSV Neu-Isenburg. Seeheim nach dem Sieg über ASV Griesheim (21:14) die besseren Karten in der Hand und hat das das wesentlich einfachere Restprogramm. Die Bergsträßer müssen noch beim Tabellenletzten RSV Elgershausen und zuhause gegen den RV Haibach ran. Als Hammerprogramm fühlen sich dagegen die Neu-Isenburger Aufgaben gegen Vizemeister KSV Waldaschaff und beim Meister KSV Rimbach an.


Christian Götz (rot) vom KSV Seeheim machte mit Monir Ahmad Ahmadi kurzen Prozeß, schulterte den Griesheimer nach knapp anderhalb Minuten. Foto: Gerhard Götz


der Seeheimer Marc Jung (rot) punktete Carl Hörnis noch in der ersten Runde mit 16:0 aus. Foto: Gerhard Götz


Christian Klamerts Technisch überlegener Punktsieg über Morris Rausch reichte der FSV Münster nicht zu einem Punktgewinn beim KSV Waldaschaff. Foto: Axel Wandinger

In der Verbandsliga Süd-West geht der Zweikampf zwischen der SG Arheilgen und der ASV Dieburg um den Gruppensieg unvermindert weiter. Dieburg gewann gegen den KSV Michelstadt leicht mit 18:8 und Arheilgen löste die nach Ansicht von Trainer Stefan Wannemacher knifflige Aufgabe beim KSV Weiher souveräner als gedacht. Zurieden konstatierte Arheilgens Abteilungsleiter Jürgen Werkmann: "Die knifflige Aufgabe für Arheilgen in Weiher war schon zur Pause gelöst, obwohl Arheilgen die 75 kg-Klasse nicht besetzt hatte. Entscheidend war, das die leichten Klassen durch Arheilgen klar gewonnen werden konnten. Da konnte man auch die gelungene Revanche von Simon Schmidt gegen Nico Weiß mit einem Lächeln zur Kenntnis nehmen."
Den ersten Saisonsieg fuhr die Reserve des SV Fahrenbach ein. Fahrenbach II gewann bei KSV Rimbach II mit 18:16 und goss damit etwas Wasser in den Siegesdrunk des Nachbarn nach gewonnener Hessenligameisterschaft.


Ein enges Duell war der Fight zwischen Tim Spilger (rot) und Felix Reith. Der Arheilger gewann 6:4 und holte einen Zähler für seine Mannschaft. Foto: Jürgen Werkmann

Als Gegner für die Aufstiegskämpfe zur Hessenliga wünschte sich Arheilgens Trainer Stefan Wannemacher die Reserve des AV Schaafheim. Nach Lage der Dinge wird es dazu nicht kommen, denn Schaafheim II kam gegen den KSC Krombach nicht über ein 16:16 hinaus und rutschte in der Verbandsliga Nord-Ost hinter die RWG Hanau/Erlensee auf Rang zwei ab.

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