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Aktuell 
12.11.2017 - Zwei Meister sind gekürt
14. Kampftag in den Hessischen Ligen
SC Kleinostheim ist Oberliga- und KSV Rimbach Hessenligameister



Ausgelassen feierten die Ringer des KSV Rimbach die Meisterschaft in der Hessenliga. Foto: Gerd Janske
Schon deutlich vor Saisonende stehen in zwei Hessischen Ligen die Meister fest. Bis zum Saisonschluss sind es in der Oberliga Hessen zwar noch vier Kampftage, aber dennoch kann der SC Kleinostheim schon die Meisterschaft feiern. Die "Siegfried-Ringer" haben vier Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten KSC Niedernberg und das reicht, weil sie nach dem Goldbacher Rückzug nur noch zwei Kämpfe zu bestreiten haben. Der SC könnte sich in den verbleibenden Kämpfen noch zwei Niederlagen leisten und würde trotzdem die Ziellinie als Erster überschreiten, weil der direkte Vergleich gegen Niedernberg gewonnen würde (4:0 Punkte, 42:17 Mannschaftspunkte). Wer Kleinostheims Trainer Gerhard Weisenberger kennt weiß aber, dass Geschenke nicht verteilt werden, dass sportlich bis zum Ende gekämpft wird. Beste Chancen auf die Vizemeisterschaft hat der KSC Niedernberg, der vier Punkte Vorsprung auf Titelverteidiger RWG Mömbris/Königshofen aufweist. Die Abstiegsfrage wurde bereits vor Ende der Hinrunde geklärt, als der AC Goldbach seine Mannschaft zurückzog und damit den Gang in die unterste Hessische Liga antrat.

Auch in der Hessenliga steht der Meister fest, kann der KSV Rimbach den Titelgewinn und den Aufstieg in die Oberliga feiern. Die Odenwälder machten mit dem 27:9-Erfolg über den RV Haibach alles klar, haben bei zwei noch ausstehenden Kämpfen vier Punkte Vorsprung auf den KSV Waldaschaff und der direkte Vergleich fällt zu ihren Gunsten aus (4:0 Punkte, 37:24 Mannschaftspunkte). Auch die Vizemeisterschaft ist vorzeitig entschieden, geht an den KSV Waldaschaff. Der Spessartclub hat sechs Punkte Vorsprung auf die Verfolger KSV Seeheim und KSV Neu-Isenburg, die sich um den dritten Podestplatz streiten. Die besseren Karten hat Seeheim in der Hand, das Restprogramm der Bergsträßer ist sehr viel einfacher als das von Neu-Isenburg. Während Seeheim noch gegen den Tabellenletzten RSV Elgershausen und den RV Haibach ran muss, steht Neu-Isenburg gegen Vizemeister Waldaschaff und beim Meister Rimbach vor zwei ganz hohe Hürden.
Der RSV Elgershausen steht auf dem Abstiegsplatz, aber der Abstieg ist damit noch längst nicht entschieden. Die Nordhessen haben nur zwei Punkt Rückstand auf die FSV Münster und hätten bei Punktgleichheit am Saisonende im direkten Vergleich die besseren Karten (2:2 Punkte, 40:26 Mannschaftspunkte).

Überraschende Wende in der Verbandsliga Nord-Ost. Nach dem Rückrunden-Sieg von ASV Schaafheim II gegen die RWG Hanau/Erlensee schien alles auf den Gruppensieg der Schaafheimer Reserve hinauszulaufen. Das hat sich mit dem 16:16-Remis der Schaafheimer beim KSC Krombach entscheidend geändert. Hanau-Erlensee hat nun einen Punkt Vorsprung auf Schaafheim II und kann aus eigener Kraft den Gruppensieg und die Aufstiegskämpfe zur Hessenliga erreichen. Das Restprogramm gegen KSC Hösbach II und beim AV Alzenau ist für die RWG machbar.

Spannend geht es im Kampf um den Gruppensieg in der Verbandsliga Süd-West zu, wo die SG Arheilgen und die ASV Dieburg punktgleich die Tabelle anführen. Die Entscheidung fällt wohl am kommenden Wochenende, wenn beide Mannschaften in Arheilgen aufeinandertreffen. An diesem Kampftag dürfte auch eine Vorentscheidung um Platz drei fallen, wenn der Dritte KSV Weiher den Vierten KSV Seeheim II empfängt.

In der Gruppe A der Jugendliga Hessen sind die Würfel gefallen. Neben Titelverteidiger TSV Gailbach haben sich der SC Kleinostheim und der ASV Schaafheim für das Jugendligafinale am 17. Dezember in Aschaffenburg-Obernau qualifiziert. Zudem gibt es kaum noch Zweifel, dass der SC Kleinostheim den Gruppensieg erringen wird. Theoretisch könnte auch der ASV Schaafheim noch Gruppenerster werden. Dazu müsste die Mannschaft aber gegen Kleinostheim höher als 7:2 gewinnen und Kleinostheim müsste zudem noch gegen Gailbach verlieren.

Am spannendsten geht es in der Gruppe B zu. Bereits vorzeitig hat sich der SV Fahrenbach für das Finale qualifiziert. Eng geht es im Kampf um den zweiten Endrundenplatz zu. Hier fällt am kommenden Wochenende die Entscheidung, wenn mit der SG Arheilgen und dem ASV Dieburg die beiden Bewerber um diesen Platz aufeinandertreffen.

Nach dem Rückzug des KSV Bensheim war in der Gruppe C schon frühzeitig alles klar. Der zweimalige Jugendligameister KSV Rimbach steht seit zwei Wochen als Finalteilnehmer fest und mit dem Sieg über RV Haibach hat Rimbach auch dem KSV Seeheim zum Finaleinzug verholfen.

KSC Hösbach und KSV Waldaschaff sind die beiden Finalteilnehmer aus der Gruppe D. Hösbach errang ungeschlagen den Gruppensieg, vor Waldaschaff. Der AV Alzenau könnte zwar nach Punkten noch mit Waldaschaff gleichziehen, hätte aber im direkten Vergleich das Nachsehen.

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