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19.11.2017 - Platz 4 für das HRV-Team

Die Mannschaft des Hessischen Ringer-Verbandes belegte bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Frauen in Triberg den vierten Platz. Foto: HRV
Das Frauenteam des Hessischen Ringer-Verbandes belegte bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Frauen im südbadischen Triberg den vierten Rang unter neun teilnehmenden Mannschaften. Im kleinen Finale unterlag die von HRV-Frauenreferentin Ramona Scherer und Landestrainer Jens Gündling angeführte Crew der Auswahl des Saarlandes mit 13:19. In diesem Finalkampf sorgten Elena Sell und Saskia Jung mit Schultersiegen, Hanna Frotscher mit einem Aufgabesieg und Emely Selinger mit einem 7:6-Punktsieg über Jessica Lindner für die 13 Mannschaftspunkte. In den drei unteren Gewichtsklassen war hingegen für die Hessenauswahl nichts zu holen. Leonie Wolf und Ana Iuliani verloren auf Schultern und Emma Kunkel musste Sasha Schmitt einen 15:6-Punktsiueg überlassen.

Den Einzug ins große Finale verwehrte die starke Staffel aus Nordrhein-Westfalen. Gegen den späteren Turniersieger Nordrhein-Westfalen I war die HRV-Equipe chancenlos. Die Grundlage für den Einzug ins kleine Finale wurde durch einen deutlichen Sieg über Nordrhein-Westfalen II und einem hartumkämpften Sieg über Württemberg geschaffen.

Für HRV-Frauenreferentin Ramona Scherer war der 4. Platz ein bemerkenswertes Ergebnis: "Neun Mannschaften waren meines Wissens bisher noch nie am Start, das dürfte die Höchstzahl sein. Nachdem wir 2015 auch den 4. Platz belegten und 2016 verletzungsbedingt absagen mussten, konnten wir das Ergebnis sozusagen bestätigen." Als Erklärung für die verpasste Medaille schob Scherer nach: "In den unteren Gewichtsklasse waren unsere Mädels sehr leicht. Unsere Mädchen in der 40-kg-Klasse hatten alle nur 35 bis 36 kg. Emma Kunkel brachte für das Limit bis 44 kg nur knappe 42 kg und Anna Iuliani für 48 kg nur knapp 45 kg auf die Waage. Daher ist die Mannschaftsleistung umso höher einzuschätzen. Weiterer Grund sei der verletzungsbedingte Ausfall einer Leistungsträgerin gewesen: "Mit Jenny Hast, die donnerstags vor dem Turnier wieder einmal verletzungsbedingt abgesagt hat, wäre durchaus der 3. Platz gegen Saarland möglich gewesen."

Zwei Einzelleistungen im Kampf gegen Nordrhein-Westfalen I würdigte Ramona Scherer besonders: "Lisa Höflich (Jahrgang 2003) vom KSV Waldaschaff verlor nur nach Punkten mit 12:6 gegen die deutliche ältere Ioanna Kyriakou (Jahrgang 1992). Lisa konnte ihre Gegnerin dreimal „abwickeln“ und „in die gefährliche Lage“ stellen und verpasste lediglich auf Grund der Kraftunterschiede denkbar knapp den möglichen Schultersieg. Hanna Frotscher (Jahrgang 2002) vom AV Schaafheim gegen Olympiateilnehmerin Nina Hemmer (Jahrgang 1993). Hemmer kam mit Hannas Kampfstil überhaupt nicht zurecht, so dass Hanna über Beinangriffe 7:0 in Führung gehen konnte. Letztendlich musste sich die Technik der Erfahrung beugen, indem Hemmer Hanna bei einem weiteren Angriff auskonterte und schulterte, so dass die große Überraschung an diesem Tag ausblieb."

Ergebnisse
- Nordrhein-Westfalen II 28:4
- Württemberg 19:14
- Nordrhein-Westfalen 1:30
- Kampf um Platz 3 gegen Saarland 13:19

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