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13.06.2018 - Europameister fehlt, Amrhein rückt nach
DM der Klassiker in Burghausen: Die Elf Untermain-Athleten kämpfen als Außenseiter

Quelle: Main Echo Aschaffenburg

Athleten aus dem Ringerbezirk Main-Spessart dominieren das HRV-Aufgebot für die Deutschen Meisterschaften der Männer im griechisch-römischen Stil am Samstag und Sonntag in Burghausen. Elf der 15 nominierten Sportler, die unter der Regie von Greco-Landestrainer Georgi Petkov in die Nähe der österreichischen Grenze reisen, ringen bei Einzelmeisterschaften für Klubs vom Untermain.
Mit Prognosen zu den einzelnen Sportlern hält sich das Trainer-Team des Hessischen Ringer-Verbands diesmal stark zurück. Auf das sehr junge Team warteten derart schwere Aufgaben, dass man lediglich „auf eine Medaille“ hoffe.
Diese niedrigen Erwartungen hängen freilich auch mit einem Ausfall zusammen: Europameister Pascal Eisele (SV Fahrenbach) wird passen. Ihn plagen leichte Schulterprobleme, sein Fehlen gilt als Sicherheitsmaßnahme. Eisele (dessen Bruder Patrick Eisele indes nominiert wurde) soll im Herbst bei den Weltmeisterschaften in Budapest für Deutschland nach einer Medaille greifen. Bis dato soll möglichst wenig riskiert werden. Ebenfalls nicht nach Burghausen reisen wird der Hösbacher Niklas Schäfer, der ursprünglich zu den Nominierten gehörte. Als Nachrücker mit von der Partie sein wird dafür Matthias Amrhein vom AV Alzenau.

Der am stärksten vertretene HRV-Verein ist am Wochenende die RWG Mömbris/Königshofen. Gleich drei Klassiker sind in der Heimstätte des amtierenden Deutschen Mannschaftsmeisters Burghausen mit von der Partie. Während Florian Lamm und Maximilian Stadtmüller in ihren Gewichtsklassen zu den krassen Außenseitern zählen, ist Marc Bonert im Schwergewicht durchaus eine Überraschung zuzutrauen. Bonert, erst 20 Jahre alt, zählt zur großen Riege der sehr jungen HRV-Athleten, die nominiert wurden.
Jüngster Sportler im Aufgebot ist der gar erst 18-jährige Erik Tangel vom VfL Wolfhagen, der im Ligabetrieb für den SC Kleinostheim startet. Tangel reist mit dem Rückenwind des Vize-Meistertitels 2018 bei den Greco-Junioren an und geht in der leichtesten Gewichtsklasse (bis 55 Kilogramm) auf die Matte.

Trotz des Ausfalls von Niklas Schäfer ist auch der KSC Hösbach mit zwei Ringern gut vertreten: Sinan Kayakiran und Andrej Kurockin sind für die Limits bis 67 und 72 Kilogramm geplant, wo sich Athleten praktisch aller Landesverbände tummeln und die Konkurrenzen besonders hart werden. Dies dürfte auch im 77-Kilogramm-Limit, wo Marco Büttner für den KSC Niedernberg startet, der Fall sein.
In Waldemar Streib haben die Niedernberger zwei Limits höher noch ein weiteres Eisen im Feuer, das qualitativ an die Medaillenplätze heranreichen könnte. Dies gilt definitiv für das erfahrene Halbschwergewicht Felix Radinger (30) vom TSV Gailbach. Ältester Sportler im HRV-Aufgebot ist Adrian Zander (32), der für den KSV Waldaschaff im Schwergewicht punkten will. Weitere HRV-Starter sind am Wochenende Yasar Atasoy und Leonhard Tasche vom RSV Elgershausen. jed

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