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Aktuell Bezirk Darmstadt-Odenwald
03.11.2018 - Die Abstiegsfrage in der Hessenliga ist praktisch geklärt
11. Kampftag in den Hessischen Ligen


Routinier Bernd Lenz (rot) glänzte mit einem Schultersieg über Daneal Agaei und schuf die Basis für den 20:14-Erfolg der FSV Münster über ASV Griesheim. Foto: Helmut Gasper
Mit dem deutlichen Sieg über den SC Großostheim (24:9) übernahm der KSC Niedernberg wieder die Tabellenführung in der Oberliga Hessen. Das allerdings nur, weil die RWG Mömbris/Königshofen kampffrei war. Der SV Fahrenbach wartet derweil weiter auf den ersten Sieg. Gegen den KSC Hösbach unterlagen die Odenwälder auf eigner Matte mit 14:21. Von den mit Spannung erwarteten Kämpfen der drei moldawischen Siegringer des SV Fahrenbach fand nur einer so statt, wie ihn die Zuschauer erwartet hatten. In diesem bezwang Ion Soilita den Deutschen Juniorenmeister Yannick Ott mit 7:0. Zum Duell Gheorghe Cojocori gegen Andrij Kurockin kam es nicht, weil der Hösbacher in die 80-kg-Klase aufrückte und dort mit Stanislav Dornhof leichtes Spiel hatte (16:0). Mit dem gleichen Ergebnis besiegte Cojocori den Hösbacher Daniel Hugo. Nichts wurde es auch mit dem Kampf zwischen Vadim Sacultan und Steven Gottschling, denn der Hösbacher gab gleich nach dem Anpfiff auf. Einen Vierer kassierte Romeo Jardas für die Odenwälder im Limit bis 57 kg. Jardas punktete Hösbachs Nachwuchsringer Konstantin Heeg aus (16:0).
Im Rahmen der Erwartungen bewegte sich die 10:17-Niederlage des ASV Schaafheim gegen den KSV Rimbach. Der Gästesieg konnte noch höher ausfallen, denn ihr Weltergewichtler Vladimir Kunz gab im letzten Einzelkampf auf, als der Sieg der Gäste schon feststand. Dennoch gab es einige bemerkenswerte Ergebnisse. So der glatte 8:0-Punktsieg von Daniel Seibold über den Deutschen Vizemeister Lucas Diehl. Der Kampf wurde allerdings nicht in der Gewichtsklasse ausgetragen, in der Diehl Vizemeister wurde, sondern zwei Klassen höher. Eine Ausrufezeichen setzte auch Jannik Buchheimer, der Rimbachs Routinier Sevket Ermis mit 12:9 bezwang.

In der Hessenliga geht nichts am TSV Gailbach vorbei. Die Aschaffenburger Vorstädter besiegten den KSV Seeheim klar und deutlich mit 20:9. Seeheim trat beim Tabellenführer allerdings nicht in stärkster Besetzung an. Es fehlten Andreas Eichheimer und Florian Fischer und die Klasse bis 57 kg blieb bei den Bergsträßern unbesetzt. Eine kleine Überraschung war die 1:3-Punktniederlage von Martin Daum gegen Ahmadi Ahmad.
Die Abstiegsfrage ist derweil so gut wie geklärt. Die FSV Münster wiederholte den Vorrundenerfolg gegen die ASV Griesheim (20:14) und legte damit sechs Punkte Abstand zum Abstiegsplatz hin. Die rote Laterne trägt der RSV Elgershausen nach der 8:29 Heimniederlage gegen den KSV Neu-Isenburg. Der KSV Neu-Isenburg ist erster Anwärter für den zweiten Aufstiegsplatz zur Oberliga. In Lauerstellung folgt der KSV Waldaschaff mit vier Punkten Rückstand auf Platz zwei. Waldaschaff setzte sich bei der Reserve des ASV Schaafheim sicher mit 24:10 durch.


Schaafheims Halil Yildiz überzeugte mit einem Schultersieg über Tim Aulbach. Foto: Marvon Stoeckel


Torben Berndt schulterte Artur Kasprzak nach 17:12-Führung. Foto: Marvin Stoeckel

Während die FSV Münster in den Kellerduellen gegen ASV Schaafheim II und RV Haibach patzte, brachten die "Freien" diesmal eine komplette und kampfstarke Mannschaft auf die Matte. Antony Iuliani, Bernd Lenz und Marcel Fröhlich schoben mit Schultersiegen ihre Mannschaft auf das Siegergleis. Abbas Najafi holte schon vier Zähler an der Waage (Übergewicht), ließ aber auch im Freundschaftskampf Peter Kalendzhiev keine Chance: Schultersieg nach gut einer Minute. Jeweils zwei Mannschaftspunkte erkämpften zudem Gaetano Pone und Eric Chalupka für die Gastgeber. Münster Sieg hätte sogar noch höher ausfallen können, denn Steve Fernandez Gomez führte gegen Georg Bilogrevic bereits mit 8:1 und unterlag am Ende noch mit 8:12.


Antony Iuliani (rot) ist Münsters bester Punktesammler. Iuliani schulterte Alecu Manalachi und trug t vier Zähler zum 20:14-Erfolg der "Freien" bei. Foto: Helmut Gasper


Abbas Najafi (rot) gewann zwar schon an der Waage, war aber auch im Freundschaftkampf mit einem Schultersieg über Peter Kalendzhiev erfolgreich. Foto: Helmut Gasper

Die Meisterschaft in der Verbandsliga Süd-West entscheidet sich zwischen der SG Arheilgen und der ASV Dieburg. Arheilgen ließ beim SV Fahrenbach ebenso wenig etwas anbrennen (20:12) wie Dieburg beim Schlusslicht KSV Weiher (17:10). Der KSV Weiher dürfte nach Lage der Dinge die Saison auf dem letzten Tabellenplatz beenden. Nach dem 17:12-Erfolg des KSV Michelstadt über KSV Rimbach II beträgt der Abstand zwischen Michelstadt und Weiher bereits vier Punkte. Die Reserve des KSV Seeheim sicherte derweil Platz drei mit einem 15:10-Heimsieg gegen den KSV Wersau ab.
hg

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