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07.01.2019 - Hessische Ringerligen: Reform(verhinderung) am 12. Januar
HRV-Hauptausschluss schlägt erneut Einführung einer Landesliga vor / Eine Gewichtsklasse weniger in der Hessenliga? / Ausgang unsicher

Am 12. Januar treffen sich Offizielle des Hessischen Ringer-Verbands (HRV) und Vertreter der HRV-Vereine zu einer wichtigen Versammlung im Ringer-Leistungszentrum Aschaffenburg: Dann soll diskutiert und festgelegt werden, die viele Ligen auf Hessenebene es in der Saison 2019 geben soll. Auch die Einteilung und die jeweilige Anzahl der Gewichtsklassen dürfte dann Konturen annehmen.
In der Saison 2018 gab es eine Oberliga, eine Hessenliga (je zehn Gewichtsklassen) sowie eine in die Staffeln Süd-West und Nord-Ost aufgeteilte Verbandsliga (acht Gewichtsklassen). Mit Blick auf die nächste, im Spätsommer beginnende Runde wird der HRV-Hauptausschuss laut HRV-Präsident Karl Rothmer (Darmstadt) den Vereinen erneut vorschlagen, zwischen der Hessen- und der Verbandsliga eine Landesliga einzuführen (die es früher schon mal gab) und die Verbandsliga nur noch eingleisig zu fahren. Damit würde es bei vier Ligen bleiben, die aber auf vier statt drei Ebenen ausgetragen würden.
Auf diese Weise sollen besonders in den beiden unteren Klassen engere Kämpfe garantiert werden. Die jeweils vier besten Teams der Verbandsligen Süd-West und Nord-Ost könnten die neue Landesliga bilden. Zudem könnte die Zahl der Gewichtsklassen in der Hessenliga von zehn auf neun reduziert werden. Der Landesliga-Meister müsste dann im Aufstiegsfall quantitativ nur in einem neuen Limit nachrüsten.

Ausgemachte Sache ist eine derartige Reform trotz der klaren Absicht des HRV-Hauptausschusses jedoch nicht. Ähnliche Vorschläge verhinderte im Vorjahr eine knappe Mehrheit der Vereinsvertreter. Diese durften abstimmen, obwohl sie Rothmer zufolge streng genommen nur eine beratende Funktion einnehmen. Der Präsident deutet im Vorfeld der Versammlung an, dass man auf die Umsetzung der eigenen Reformvorschläge diesmal wohl nur im Falle einer deutlichen Ablehnung - womöglich mit zwei Dritteln der Stimmen statt wie 2018 mit mindestens 51 Prozent - verzichten werde. Zumal sich Anfang des vergangenen Jahres beispielsweise Vertreter der RWG Mömbris/Königshofen und des KSV Waldaschaff wegen der regionalen Nähe und mehr Derbys für eine Zweiteilung der Verbandsliga aussprachen - dann aber lange nach der Ligeneinteilung und noch weit vor dem ersten Kampftag ihre zweiten Mannschaften aus der Verbandsliga Nord-Ost zurückzogen. Die ging dann mit nur sieben statt der ursprünglich geplanten neun Teams an den Start.

Abzuwarten bleibt auch, welche Vereine bis zum Fristende am 15. Februar überhaupt ein oder zwei Teams für die Mannschaftssaison 2019 melden. Immer wieder scheiden Vereine aus dem Wettkampfbetrieb aus, so in jüngerer Vergangenheit zum Beispiel der AV Groß-Zimmern, der KSV Pfungstadt, der StuRV Dettingen und der IRV Aschaffenburg. Bei all diesen Vereinen wird es auch 2019 kein Comeback bei den Männern geben. Bei Oberliga-Aufsteiger KSV Neu-Isenburg deutet hingegen vieles auf die zusätzliche Meldung einer zweiten Mannschaft hin. Dieses Ziel verfolgt auch die RWG Mömbris/Königshofen. jed

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