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18.02.2019 - Gute Qualität und Quantität in Schaafheim
Gr.-römisch-Hessenmeisterschaften in Schaafheim: Gailbach dominiert bei den Männern

Sehen lassen konnten sich am Wochenende sowohl qualitativ als auch quantitativ die Ringer-Hessenmeisterschaften im griechisch-römischen Stil in Schaafheim. Unter anderem 69 Männer, darunter einige mit Bundesliga-Erfahrung, rangen am Samstag die Greco-Asse in zehn Gewichtsklassen aus. Peter Dölger verabschiedete sich vom ASV Schaafheim als Champion im Schwergewicht.
Denn für die Bachgauer hatte Dölger zuletzt in der Oberliga gerungen, verlässt den Verein zur neuen Mannschaftssaison aber mit noch unbestätigtem Ziel. Bei Einzelmeisterschaften tritt er für seinen Heimatverein KSC Niedernberg an. Dennoch traf Dölger am Samstag auf jede Menge bekannte Gesichter in der Sporthalle Schaafheim, wo HM-Ausrichter ASV mit vier Matten für einen an beiden Tagen zügigen Ablauf der mehreren hundert Kämpfe sorgte. Neun weitere Athleten wollten im Limit bis 130 Kilogramm an Edelmetall - für Gold genügten Dölger unterdessen drei sichere Siege gegen Bronze-Gewinner Alexander Schwarz (SV Fahrenbach), den Waldaschaffer Daniel Raczak und Finalgegner Joseph Schildbach (AC Goldbach).

Zwei weitere Schaafheimer heimsten vor eigenem Publikum Vize-Titel ein. Im 77-Kilo-Limit wurde Nils Böhm seiner Favoritenrolle gerecht - bis zum Finale: Dort schulterte ihn der starke Waldaschaffer Jakob Eich, der auch sonst das Maß der Dinge war und fünf Siege ohne gegnerische Wertung einfuhr. Der Schaafheimer Tom Pusch holte Silber im 72-Kilogramm-Limit. Dort fiel die Vorentscheidung über den Titel allerdings schon im Poolkampf der zwei erstligaerfahrenen Ringer Ilhan Myumyunov (TSV Gailbach) und Can Özgün (SC Kleinostheim), in dem Myumyunov spät einen Rückstand drehte und schließlich einen winzigen Punktevorsprung über die Zeit rettete.

Breit und gut besetzt war darüber hinaus die Gewichtsklasse bis 82 Kilogramm, in der sich unter den elf Athleten in Manuel Schlereth vom TV Unterdürrbach der einzige aus einem anderen Landesverband bei den erneut offen ausgeschriebenen Hessenmeisterschaften behauptete. Dramatisch war sein knapper Sieg gegen den Schaafheimer Julian Höreth, der letztlich als Vierter ebenso unglücklich das Podest verpasste wie ASV-Teamkollege Lukas Buchheimer im 60-Kilo-Limit. Buchheimer hatte Hessenmeister Alexander Vorobyev von der SG Arheilgen die einzige Niederlage beigebracht, selbst aber unter anderem gegen Bronze-Gewinner Antony Iuliani (FSV Münster) verloren. Im „Nordischen System“ hatte in der Endabrechnung schließlich Vorobyev die Nase vorn.

Die Gewichtsklasse bis 67 Kilo entschied derweil Dmitri Dobrov (RWG Mömbris/Königshofen) für sich, war im Finale gegen Bahir Jamalzai vom KSV Neu-Isenburg technisch überlegen. Etwas trister war die Beteiligung in den Limits bis 87 und 97 Kilogramm. Im Mittelgewicht setzte sich der Gailbacher Manuel Bernerth durch. In der 55-Kilo-Klasse reiste für Bernerths Teamkollegen Louis Petermann kein Gegner an. Im dünn besetzten 63-Kilo-Limit war der Niedernberger und Bundesliga-Mann Ibrahim Fallacara praktisch konkurrenzlos und hatte auch gegen Vize-Hessenmeister Filippos Filippidis (KSV Neu-Isenburg) wenig Mühe.

In der Vereinswertung, in der am Samstag die Punkte der auf den Rängen eins bis sechs gelandeten Sportlern bei Männer, B-Jugendlichen und C-Jugendlichen summiert wurden, hatte wegen seines starken Nachwuchs der RSC Fulda die Nase deutlich vor Gailbach, Neu-Isenburg und Hösbach. Am Sonntag landete der ASV Frankfurt-Griesheim in dieser Wertung vor Schaafheim, Rimbach und Seeheim. jed?

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