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20.02.2019 - Hessische Ligen für Saison 2019 sind eingeteilt
Landesliga erst 2020 / Nur sieben Hessenligisten / Hanau/Erlensee aufgestiegen / Großostheim verzichtet auf zweite Mannschaft

Die Ringerligen für die Mannschaftssaison 2019 sind eingeteilt: Nach letzten Gesprächen mit den Vereinen und einem Beschluss des Vorstands des Hessischen Ringer-Verbands gab der HRV am Dienstagabend die Zusammensetzung der Klassen bekannt. Auf die Wiedereinführung der Landesliga verzichtete man noch einmal. Die Hessenliga wird auch in der nächsten Runde wieder die Ebene mit den wenigsten Teams sein.


Nico Schmitt (blau) geht in der neuen Saison für seinen Heimatverein KSV Rimbach in der Oberliga auf Punktejagd (Fotos: Helmut Gasper)
Acht Oberligisten, sieben Hessenligisten sowie je neun Mannschaften in den Verbandsligen Süd-West und Nord-Ost: Das sind die Eckdaten für die Saison 2019, die in Ober- und Hessenliga am 7. September sowie in den Verbandsligen schon am 31. August beginnt. In der Oberliga wird weiter mit zehn Gewichtsklassen gerungen, in den Verbandsligen mit acht. Neu: In der Hessenliga sind es ab 2019 nur noch neun statt zuletzt zehn Limits. Die Runde 2018 hatte gezeigt, dass nur in einer Minderheit der Hessenliga-Partien tatsächlich zehn Duelle stattfanden, weil einer der Kontrahenten oder sogar beide eine Gewichtsklasse nicht besetzten.

Trotz der Reduzierung auf neun Limits und des dadurch etwas kleiner gewordenen Mehraufwands nahm nur einer der beiden Verbandsliga-Meister den Aufstieg in die Hessenliga wahr: Nord-Ost-Champion RWG Hanau/Erlensee tritt im Herbst nun auf der zweithöchsten Landesebene und insgesamt dritthöchsten deutschen Ebene an. Süd-West-Meister SG Arheilgen bleibt hingegen Verbandsligist.
Zwischen der Hessenliga und den Verbandsligen wollte eine Mehrheit der Vereinsvertreter schon in dieser Saison eine Landesliga (mit acht Gewichtsklassen) einführen. Letztlich entschloss sich der HRV-Vorstand aber dafür, dass die Landesliga (dann aber definitiv) erst 2020 kommt. In diesem Jahr hätten die letztjährigen Topteams der beiden Verbandsligen in der Landesliga zusammengefasst werden können. Unter den besten vier Mannschaften der Süd-West-Staffel landeten aber zum Beispiel die Zweitvertretungen aus Rimbach und Fahrenbach, die Verbandsligist bleiben wollen. Außerdem wäre Hanau/Erlensee bei einer Landesliga-Einführung in dieser Klasse gelandet, so dass die Hessenliga nur magere sechs Teams umfasst hätte. 2020 aber wird nicht nur die Landesliga kommen, sondern die Zahl der Verbandsligen dann wohl auch von zwei auf eine reduziert werden.

Die Ligeneinteilung ergab zudem, dass Hessenliga-Schlusslicht RSV Elgershausen 2019 auf eigenen Wunsch hin nur noch in der Verbandsliga Nord-Ost antreten wird. Der ASV Schaafheim kämpft nun (wie berichtet) mit seiner ersten Mannschaft in der Hessenliga (bisher: Oberliga) und mit seiner zweiten Mannschaft in der Verbandsliga Süd-West (bisher: Hessenliga). Der SV Fahrenbach machte als Oberliga-Schlusslicht nicht von seinem Abstiegsrecht Gebrauch und bleibt Oberligist.

Komplette Abmeldungen von Teams gab es keine, allerdings zerschlug sich die erhoffte Neugründung zweiter Mannschaften beim SC Großostheim und KSV Neu-Isenburg auf der Zielgeraden. Neu dabei sind in der Runde 2019 jedoch der KSC Niedernberg II und der TSV Gailbach II, beide in der Verbandsliga Nord-Ost.

Die hessischen Ringerligen 2019 in der Übersicht:

Oberliga: KSC Niedernberg, KSC Hösbach, RWG Mömbris/Königshofen, SC Großostheim, KSV Rimbach, SV Fahrenbach, TSV Gailbach (Aufsteiger), KSV Neu-Isenburg (Aufsteiger).

Hessenliga: ASV Schaafheim (Absteiger), FSV Münster, KSV Seeheim, KSV Waldaschaff, RV Haibach, ASV Frankfurt-Griesheim, RWG Hanau/Erlensee (Aufsteiger)

Verbandsliga Süd-West: ASV Schaafheim II (Absteiger), SG Arheilgen, ASV Dieburg, KSV Wersau, KSV Michelstadt, KSV Weiher, KSV Seeheim II, KSV Rimbach II, SV Fahrenbach II.

Verbandsliga Nord-Ost: RSV Elgershausen (Absteiger), AC Goldbach, AV Alzenau, KSC Krombach, RSC Fulda, SC Kleinostheim II, KSC Hösbach II, TSV Gailbach II (neu), KSC Niedernberg II (neu). jed?

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