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26.03.2019 - Auf die Favoriten ist Verlass
DM der Junioren: Rettinger, Deml, Iuliani und Hast holen den Titel / Silber und Bronze für die Sells / Klassiker ohne Medaillen

Bei den Deutschen Ringer-Meisterschaften der Junioren am Samstag und Sonntag im badischen Waghäusel (Freistil männlich und weiblich) sowie im sächsischen Plauen (Griechisch-römisch männlich) sind die Toptathleten aus der Region ihren Favoritenrollen gerecht geworden. Tino Rettinger, Johannes Deml, Jenny Hast und Anna Iuliani holten im freien Stil Gold. Hinzu kamen Medaillen für Mike und Elena Sell. Bei den Klassikern hingegen lag Edelmetall in weiter Ferne.

Der erste Titel, der an den Hessischen Ringer-Verband ging, stand in Waghäusel schon früh fest: Anna Iuliani vom KSV Michelstadt hatte in der leichtesten Juniorinnen-Klasse (bis 46 Kilo) nur zwei Gegnerinnen. Ein Schultersieg sowie ein technisch überlegener Erfolg sicherten der Odenwälderin in ihrem Mini-Pool den ersten Platz. Doppelt so oft auf die Matte musste hingegen Jenny Hast: Die Schaafheimerin, die für das Ringerleistungs-Zentrum Aschaffenburg ringt, kämpfte im 53-Kilo-Limit viermal und im zweiten Vorrunden-Kampf auch Angelina Purschke nieder. Die Gegnerin aus Warnemünde war Hast ebenbürtig, die international erfahrene Schaafheimerin gewann dieses Duell in ihrem letzten Jahr als Juniorin aber mit 4:3. In den anderen drei Begegnungen ließ Hast keine gegnerische Wertung zu - auch nicht beim 5:0 im Finale, als sie nach den sechs Minuten und einem dominanten Auftritt den Sieg über Sina Moosmann (KSV Tennenbronn) und Gold bejubeln durfte. Elena Sell (Gewichtsklasse bis 62 Kilo) gewann in ihrem ersten Jahr als Juniorin auf Anhieb Silber und schulterte drei Gegnerinnen. Im Finale unterlag sie Janny Sommermeyer (RSV Frankfurt/Oder) nach der vollen Kampfzeit mit 0:6.

Bei den Freistil-Junioren gab es im Finale der 70-Kilo-Klasse streng genommen ein „hessisches“ Duell: Denn Tino Rettinger aus dem HRV-Verein SC Kleinostheim traf auf den Michelstädter Adrian Wolny, der allerdings für die RKG Freiburg und damit für den südbadischen Verband ringt. Rettinger, der in der Saison 2019/20 erstmals in der Bundesliga kämpfen wird, verteidigte seinen DM-Titel durch einen 6:0-Sieg. Während für Wolny die Juniorenzeit in diesem Jahr endet, darf Rettinger (Jahrgang 2000) nächstes Jahr sogar ein drittes Mal nach nationalem Junioren-Gold greifen.

Sein erneutes Meisterstück machte auch der in der Bundesliga für den ASV Mainz und bei Einzelmeisterschaften für die RWG Mömbris/Königshofen ringende Johannes Deml, der im 86-Kilo-Limit in zwei der drei Partien zwar harte Arbeit verrichten musste, letztlich aber immer ausreichend zu punkten wusste und daher auch einzelne gegnerische Wertungen verschmerzen konnte. Deml (Jahrgang 1999) darf ab dem kommenden Jahr Deutsche Meisterschaften ausschließlich bei den Männern bestreiten, wo er aber schon jetzt in die nationale Spitze vorgestoßen ist. Im Kampf um Platz drei verpasste eine Gewichtsklasse höher hingegen Eduard Panow von der RWG Hanau/Erlensee die Bronze-Medaille. Dem 19-Jährigen, der mit der RWG in die Hessenliga aufgestiegen ist, gelang in vier Duellen ein Sieg. Mike Sell vom KSC Niedernberg schaffte hingegen den dritten Platz: Ins „kleine“ Finale war er nach einer spektakulären 12:18-Auftaktniederlage über die Hoffnungsrunde eingezogen und sicherte sich dann technisch überlegen Bronze.

Nichts zu holen gab es unterdessen für das Greco-Team, das in Plauen keine Medaille holte. Mit einem Sieg und zwei Niederlagen war Nikita Knaub vom RV Haibach als Fünfter des 63-Kilo-Limits noch am nahsten an einer Medaille dran. Für den Schaafheimer Jannik Buchheimer sowie den Groß-Zimmerner Paul Nimmerfroh war das die DM nach jeweils einer Niederlage früh beendet.

In der Freistil-Länderwertung wurde der Hessische Ringer-Verband bei den Junioren Fünfter (Erster: Südbaden) und bei den Juniorinnen Zweiter (Erster: Brandenburg). In der Länderwertung der Klassiker erreichte Württemberg den ersten Platz, während Hessen abgeschlagen Siebter wurde. jed






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