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Aktuell 
07.04.2019 - Freistiler mit überragenden Leistungen
DM A-Jugend: Fünf Medaillen inklusive zwei Titel im Freistil / Gr.-römisch hinter den Erwartungen

Bei den Deutschen Meisterschaften der A-Jugend (Kadetten, 15-17 Jahre) haben die hessischen Freistiler mit überragenden Leistungen brilliert. Im nordbadischen Ladenburg gab es für das Freistilteam von Landestrainer Peter Weisenberger insgesamt fünf Medaillen. Gold holten Marcel Wagin (KSV Seeheim) und Nico Schmitt (KSV Rimbach). Silber für Nico Tauber (TSV Gailbach) und Mike Sell (KSC Niedernberg). Die Bronzemedaille gewann Finn Köth vom TSV Gailbach in der Gewichtsklasse bis 48kg. Die Gr.-römisch-Mannschaft blieb hinter ihren Erwartungen zurück. Mit Alexander Horn (TSG Hofgeismar) rang nur ein Hesse um die Bronzemedaille und unterlag deutlich.


Nico Schmitt (KSV Rimbach) holte die Goldmedaille in der Klasse bis 65kg (Foto: Kadir Caliskan - DRB)
Junge Athleten überraschen
Besonders die jungen Freistilathleten im ersten Jahr der A-Jugend machten in Ladenburg auf sich aufmerksam. Marcel Wagin, der deutsche B-Jugendmeister des Vorjahres dominierte auch in der neuen Altersklasse und rang seine Konkurrenz in der Gewichtsklasse bis 45kg nieder. Im nordischen Turnier gelang dem Seeheimer vier Siege mit 19:4 technischen Wertungen.
Nico Tauber (TSV Gailbach), der Drittplatzierte der B-Jugend im Vorjahr, zog ins Finale der 51kg-Klasse ein. Dabei musste der Gailbacher einige harte und enge Kämpfe bestreiten. Nach einem souveränen Start mit 13:0 über Damian Macun (Württemberg) waren Frederik Pufe mit 5:4 und Malte Gutmann (Thüringen) mit 4:3 die härtesten Brocken auf dem Weg ins Finale. Dort führte Tauber bereits dreißig Sekunden vor Schluss mit 3:0 und musste im Schlußspurt noch eine bittere 4:4-Niederlage aufgrund der letzten Wertung hinnehmen. Die Silbermedaille jedoch ist für Tauber im ersten Jahr der A-Jugend ein voller Erfolg.
Der Gailbacher Finn Köth, der zuvor noch keine DM-Medaille gewinnen konnte, durfte sich mit einer starken Leistung im ersten A-Jugendjahr über die Bronzemedaille im 48kg-Limit freuen. Einzig gegen Ausnahmetalent Karamjeet Holstein war Köth gegenüber der Konkurrenz obenauf. Vier Siege standen bei Köth am Ende auf der Habenseite. Der Kampf um Bronze ging mit 8:0 sicher an den 15jährigen Schüler der Ringer Akademie Aschaffenburg.

Favoritenrolle gerecht geworden
Seiner Favoritenrolle gerecht worden ist Nico Schmitt (KSV Rimbach). In der stark besetzten Gewichtsklasse bis 65kg rang der Rimbacher ein erfolgreiches Turnier (54:4 technische Punkte) und setzte sich in einem Herzschlagfinale gegen den stark ringenden Brandenburger Alan Golmohammadi mit 2:2 durch. Mike Sell, der bereits bei den Juniorenmeisterschaften Bronze gewann, hatte mit Adrian Barnowski (Bayern) einen ebenbürtigen Gegner im Finale um die Goldmedaille. Noch bis zur Halbzeit führte Sell mit 2:2 nach Punkten, ehe der Niedernberger am Ende mit 6:12 das Nachsehen hatte.

Harter Weg im Griechisch-römisch
Die Klassiker warten bei den Deutschen Einzelmeisterschaften 2019 immer noch auf ihre erste Medaille. Auch im nordrhein-westfälischen Witten sprang keine Medaille für den Hessischen Ringer-Verband heraus. Der vierte Platz von Schwergewichtler Alexander Horn (TSG Hofgeismar) und der sechste Platz von Tim Steingrüber (SV Fahrenbach) standen als beste Platzierungen zu Buche. Weitere Platzierungen von Platz sieben bis einundzwanzig bereiten dem Verband einen langen und harten Weg zurück in die nationale Spitze im griechisch-römischen Stil.


Nach Platz drei im Vorjahr erkämpfte Nico Schmitt (blau) diesmal den DM-Titel in der A-Jugend. Der Rimbacher besiegte Alan Golmohammadi (RC Potsdam) in einem spannenden Finale, weil er beim Endstand von 2:2 die letzte Wertung erzielt hatte.


Für Lukas Buchheimer reichte es in der Klasse bis 55 kg zu Rang sechs.


Ein gutes Gespann: Der Deutsche A-Jugendmeister Marcel Wagin und sein Vater, der früher selbst einmal ein erfolgreicher Ringer war.


Manuel Bartos war in Ladenburg als Kampfrichter eingesetzt.

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