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12.05.2019 - Letzte in Ober- und Hessenliga müssen nicht absteigen
HRV-Hauptausschuss legt Auf- und Abstiegsregelungen für Saison 2019 fest / Hessenmeisterschaften 2020 in Hösbach und Arheilgen / 15 bis 16 Teams in der Jugendliga

Der Hessische Ringer-Verband (HRV) hat in seiner Hauptausschuss-Sitzung am Samstag wichtige Regelungen zum Auf- und Abstieg in der Mannschaftssaison 2019 festgelegt. Weitere Themen waren die Hessenmeisterschaften 2020 und die Jugendliga.
In diesem Jahr sind gerade in den unteren Ligen einige Besonderheiten zu beachten. In der im Spätsommer startenden Runde 2019 gibt es im hessischen Mannschaftsringen eine Oberliga (acht Teams), eine Hessenliga (sieben Teams) sowie zwei Verbandsligen (je neun Teams). Im kommenden Jahr werden die schwächeren Teams der beiden Verbandsliga-Gruppen zu einer eingleisigen Verbandsliga verschmolzen. Die stärkeren Verbandsligisten bilden 2020 hingegen eine dann neu eingeführte Landesliga, die zwischen Hessen- und Verbandsliga eingeschoben wird.

Dies gilt allerdings nicht für die beiden Meister der diesjährigen Verbandsliga-Gruppen: Sie haben - so HRV-Präsident Karl Rothmer nach der Hauptausschuss-Sitzung am Samstag - eine Aufstiegspflicht zur Hessenliga, müssen 2020 also in der zweithöchsten Landesklasse und dritthöchsten deutschen Ebene insgesamt (über der Oberliga Hessen gibt es nur noch die dreigleisige Bundesliga) antreten. Die Zweit- bis Fünftplatzierten der beiden Verbandsligen bilden die neue Landesliga. Die Sechst- bis Neuntplatzierten der noch zweigleisigen Verbandsliga sollen die neue eingleisige Verbandsliga bilden. In diese würden dann auch neu gegründete Teams - etwa neue zweite Mannschaften oder Klubs, die wieder einsteigen - eingruppiert.

In der Hessenliga, die sich nächstes Jahr wieder auf mindestens acht Mannschaften vergrößern soll, muss 2019 der Meister in die Oberliga aufsteigen. Der Letzte hat ein Abstiegsrecht, aber keine Abstiegspflicht, kann also nach der Saison entscheiden, ob er 2020 in der Hessen- oder der neuen Landesliga ringen will. In der Oberliga kann der Meister in die Bundesliga aufsteigen, muss es aber nicht. Laut Rothmer ist für den Fall eines Aufstiegsverzichts keine besondere Bestrafung geplant. Der Oberliga-Letzte darf in die Hessenliga absteigen, muss es aber nicht. Somit gibt es erneut keinen zwangsläufigen Absteiger aus der hessischen Beletage. 2018 wurde der SV Fahrenbach dort Letzter, entschied sich aber für den Verbleib. Der ASV Schaafheim hatte den sportlichen Klassenerhalt hingegen gepackt, zog seine erste Mannschaft aber freiwillig aus der Ober- in die Hessenliga zurück.

Beschlossen wurde auch eine Reform der Einzel-Hessenmeisterschaften. Aus bisher drei HM-Veranstaltungen werden ab 2020 nur noch zwei. Die HM der Junioren, Frauen und weiblichen Jugend, die 2019 in Dieburg stattfand, hat mangels Resonanz keine eigene Zukunft mehr. Diese Wettbewerbe werden in anderen Veranstaltungen integriert. Die beiden verbleibenden Hessenmeisterschaften für die Männer und Jugendlichen (einmal Freistil, einmal Griechisch-römisch) werden dadurch noch etwas üppiger.

Der HRV hat nun auch entschieden, wer die HM 2020 ausrichten darf: Jene am 8. und 9. Februar übernimmt der KSC Hösbach, die zweiten HM am 15. und 16. Februar die SG Arheilgen.

Zudem zeichnet sich bei der HRV-Jugendliga quantitative Konstanz ab. Rothmer rechnet mit 15 bis 16 Vereinen, die Nachwuchsteams stellen werden. Diese wäre der Wert der Vorsaison. Die acht besten Teams aus drei bis vier noch einzuteilenden Gruppen qualifizieren sich für das Finalturnier.

Dieses wird am 11. Januar 2020 stattfinden, der Ort ist noch offen. Der HRV hat festgelegt, dass das Finalturnier nicht mehr automatisch beim Jugendliga-Sieger des Vorjahres stattfindet.

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