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Aktuell 
15.05.2019 - HRV-Team fehlen viele Asse
Freistil-DM der Männer und Frauen: Hoffnungen ruhen auf Ott, Rettinger und Deml

Unter schwierigen Vorzeichen tritt die Auswahl des Hessischen Ringer-Verbands (HRV) am Wochenende bei den Deutschen Freistil-Meisterschaften der Männer und Frauen im saarländischen Riegelsberg an. Dem HRV-Team fehlen viele Asse. Die Hoffnungen ruhen auf sehr jungen Athleten.


Junge Athleten nach vorne: Bei den Deutschen Meisterschaften der Männer setzt der HRV auf die jungen Athleten (Fotocollage: HRV)
„Im Gegensatz zum Vorjahr fehlen uns fünf, sechs Medaillenkandidaten“, sagt Landestrainer Peter Weisenberger. So ist Anna Schell, Titelverteidigerin aus Waldaschaff und im Vorjahr noch für das RLZ Aschaffenburg bei den DM aktiv, kurz nach ihrem Vize-EM-Titel im Frühjahr zum SC Unterföhring in Bayern gewechselt. Der Mömbriser Kubilay Cakici ist nach einem Ende 2018 erlittenen Kreuzband-Riss noch außer Gefecht, der Schaafheimer Lucas Diehl kann wegen der Nachwirkungen eines Bandscheiben-Vorfalls seine Silbermedaille aus dem Vorjahr nicht verteidigen. Auch der Deutsche Meister Niklas Dorn (KSC Hösbach) kann nicht starten, fällt wegen Schulterproblemen aus. „Zudem tritt Denis Bochenek mit dem Ringen kürzer, auch Dawid Wollny ist beruflich bedingt nicht dabei“, nennt Weisenberger weitere Ausfälle.

Bei den Männern rücken somit die jungen Yannick Ott (KSC Hösbach, 22, voraussichtlich Gewichtsklasse bis 65 Kilogramm), Tino Rettinger (SC Kleinostheim, 18, 70 Kilo) und Johannes Deml (20, 86 Kilo) in den Fokus. Sie alle sind trotz ihres niedrigen Alters schon bei Männer-DM erprobt und können in der nationalen Spitze ein Wörtchen um die Medaillen mitreden. „Allerdings werden die DM in diesem Jahr stärker und breiter besetzt sein als im Vorjahr, weil der ein oder andere im Vorfeld der Olympischen Spiele 2020 auf sich aufmerksam machen will“, meint Weisenberger.

In die Rolle der Außenseiter schlüpfen am Wochenende die Goldbacher Simon Hüttner (61 Kilo) und Michael Heeg (74 Kilo), der noch für die FSV Münster (und in der Liga demnächst für den KSC Hösbach) startende Antony Iuliani (61 Kilo) sowie der Niedernberger Ibrahim Fallacara (57 Kilo). Fallacara ist in erster Linie ein Greco-Mann, „ihn muss man aber auch im freien Stil erstmal besiegen“, sagt Weisenberger.

Außerdem nominiert sind vom KSV Rimbach Daniel Seibold (79 Kilo) und Marcel Fröhlich (92 Kilo). Fröhlich ist von der FSV Münster zum Oberligisten gewechselt, der schon jetzt neben dem KSC Hösbach als großer Aufstiegsfavorit zur Bundesliga gehandelt wird. „Marcel ist voll dran, hat kontinuierlich trainiert“, ist Weisenberger auf den Auftritt des früheren Bundesliga-Ringers besonders gespannt. Nach dem 31-jährigen Heeg zählt Fröhlich, der in wenigen Tagen 26 wird, bereits zu den „Routiniers“ im Team.

Bei den Ringerinnen könnte die Schaafheimerin Jenny Hast, die für das RLZ Aschaffenburg antritt, im 53-Kilo-Limit an einer Medaille schnuppern. Die 20-jährige Studentin ist gut in Form, wie sie mit dem Titel bei den Juniorinnen kürzlich unter Beweis stellte. Für den TSV Gailbach reisen außerdem Anna Iuliani (17, kam vom KSV Michelstadt, 50 Kilo) und Toptalent Elena Sell (18, 62 Kilo) mit ins Saarland. Auch dabei ist Anka Telkemeier (28, 68 Kilo) vom AV Alzenau.

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