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26.05.2019 - Gold für Fallacara und Eisele
Deutsche Meisterschaften der Männer im gr.-röm. Stil in Kaufbeuren

Klein, aber doch recht fein: Von den sechs Athleten, mit denen der Hessische Ringer-Verband (HRV) am Samstag und Sonntag die Deutschen Meisterschaften im griechisch-römischen Stil in Kaufbeuren bestritt, reisten zwei mit dem Titel und der Goldmedaille nach Hause. Ibrahim Fallacara (KSC Niedernberg, Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm) und Ex-Europameister Pascal Eisele (SV Fahrenbach, 82 Kilo) waren in ihren Limits nicht zu schlagen.


Pascal Eisele (blau) errang bei den Deutschen Meisterschaften der Männer in Kaufbeuren die Goldmedaille in der Klasse bis 82 kg. Fotos: Timo Kaiser
Pascal Eisele startete mit zwei vorzeitigen Siegen in das Turnier in Kaufbeuren. In der Qualifikation besiegte der Fahrenbacher Stiven Brandy Schäfer (KSV Berghausen) mit 8:0 und im Viertelfinale hatte Riccardo Caricato (TSV Herbrechtingen) mit 0:10 das Nachsehen. Eine ganz enge Kiste das Halbfinale - das vorweggenommene Finale - gegen Nationalmannschaftskollegen Florian Neumaier (VfK Mühlenbach), das Eisele mit 4:3 zu seinen Gunsten entschied. Im Finale ließ er Lucas Lazogianis (SG Weilimdorf) beim 6:0-Punktsieg keine Chance.

Ibrahim Fallacara ist im deutschen Ringen derzeit so etwas wie der Mann der Stunde: Eine Woche zuvor hatte er bereits im freien Stil DM-Bronze geholt - obwohl er ursprünglich gar nicht hätte mitfahren sollen, da er im klassischen Stil noch stärker ist. Was er am Wochenende eindrucksvoll unter Beweis stellte: Im Fliegengewicht, das bei den Einzel-DM noch einmal zwei Kilo zusätzliches Abkochen gegenüber den Freistil-DM (Limit bei 57 Kilo) bedeutete, führte kein Weg an Fallacara vorbei.
Der Niedernberger musste dreimal auf die Matte, schlug zunächst den Westendorfer Michael Steiner technisch überlegen. Vorzeitig gewann Fallacara auch gegen Andreas Heidt (SV Gresgen), obgleich er in diesem Duell die ersten Wertungen gegen sich erhielt. Am knappsten ging es schließlich beim 7:3 gegen Steven Ecker zu. Über die vollen sechs Minuten hielt Fallacara (Jahrgang 1992) dem acht Jahre jüngeren Talent stand.

Den Kampf um Bronze verloren Jason Markgraf (SC Kleinostheim) und Marc Bonert (RWG Mömbris/Königshofen). Bonert wurde Vierter, weil in der mit sieben Teilnehmern besetzten Klasse bis 130 kg im Poolsystem gerungen wurde. Markgraf beendete das Turnier auf Rang fünf, weil in der Klasse bis 60 kg im internationalen K.o.-System gekämpft wurde.

Der Kleinostheimer Can Özgün schied nach einem knappen Sieg und einer klaren Niederlage im Viertelfinale des 72-Kilo-Limits aus und wurde Achter.

Für Serhat Deveci (KSV Rimbach) war das Turnier dagegen nach einem Kampf beendet. Der Rimbacher unterlag in der Qualifikation der Klasse bis 97 kg dem Mitfavoriten Etka Sever (ASV Mainz 88) und schied aus, weil Sever im Halbfinale am Olympiadritten Denis Kudla (SV Alemannia Nackenheim) scheiterte.

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