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Aktuell 
05.06.2019 - Eine rundweg gelungene Veranstaltung
9. Bundesweiter Ländervergleich im Schulringen in Niedernberg


Die Mannschaft der Eleonorenschule Darmstadt war bestes Hessisches Team bei der 9. Auflage des Bundesweiten Ländervergleichs im Schulringen. Die Mannschaft wurde von ihrem Lehrer Herr Lange, sowie von Ernst Bretz, Jürgen Schmidt und Stefan Lange von der SG Arheilgen betreut. Fotos: Helmut Gasper

Das hohe Niveau des Ländervergleichs drückte sich in der Teilnahme Deutscher Meister aus dem Jugendbereich aus. Beispielhaft dafür steht der aktuelle Deutsche B-Jugendmeister Kevin Bliferniz (blau) von der Wilhelm-Filschner-Schule Wolfhagen, der sich hier mit Jonas Biedenbender von der Martin-Luther-Schule aus Rimbach misst.


Torben Berndt (blau) stand bei Deutschen Jugendmeisterschaften auch schon auf dem obersten Treppchen und rang in der vergangenen Saison für den ASV Schaafheim in der Oberliga. Berndt besucht die Sportoberschule in Leipzig und startete in Niedernberg für deren Mannschaft.

Als rundweg gelungen bezeichnete DRB-Schulsportreferent Klaus Riesterer die 9. Auflage des Bundesweiten Ländervergleichs im Schulringen. Gelungen, weil die Teilnahme mit 27 Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet so hoch wie noch nie war, aber auch weil der KSC Niedernberg die Veranstaltung in der Hans-Herrmann-Halle mustergültig organisiert hatte.

Der KSC Niedernberg richtete zum vierten Mal das nationale Großereignis im Schulringen aus. Dem Verein ist diese Veranstaltung, unter der Leitung seines Ehrenvorsitzenden Klaus Spiegel, ans Herz gewachsen. Obwohl an einem Werktag terminiert, an dem der Normalbürger arbeitet, brachte der KSC eine beachtliche Helferschar auf die Beine, darunter der neue, junge Vorsitzende Aaron Sommer, der aktuelle Deutsche Meister Ibrahim Fallacara und eine beträchtliche Anzahl von Ringern aus der letztjährigen Oberligameistermannschaft.

Schulveranstaltungen verdienen Beachtung und das untermauerten der Niedernberger Bürgermeister Jürgen Reinhard, sowie Adolf Zerr und Volker Goebel, 1. und 2. Vorsitzender des Sportkreises Miltenberg im Bayrischen Landessportverband, mit ihrer Anwesenheit. Der Deutsche Ringer-Bund war mit Sportdirektor Jannis Zamanduridis ebenso hochrangig vertreten wie der Hessische Ringer-Verband mit Präsident Karl Rothmer, Jugendreferent Roland Görisch, Kampfrichterreferent Karl-Peter Schmitt. Schulsportreferent Dominik Bauer und Landestrainer Georgi Petkov.

Die stärkste Beteiligung gab es in der Wettkampfklasse 2, in der zehn Mannschaften um den Bundesieg kämpften. In einem spannenden Finale bezwang die Leonardo-Da-Vinci Gesamtschule Riegelsberg (Saarland) die Sportschule Leipzig (Sachsen) mit 3:2 und holte den Bundesieg. Rang drei ging an die Eleonorenschule Darmstadt (Hessen), die sich ebenso knapp mit 3:2 gegen das Peutinger Gymnasium Ellwangen (Baden-Württemberg) durchsetzte. Gerade in der Wettkampfklasse 2 waren hochklassige Kämpfe zu sehen. Es waren Sportler auf der Matte, die schon bei Deutschen Meisterschaften Erfolge feierten und schon in Aktivenmannschaften eingesetzt sind.

Neun Schulmannschaften kämpften in der Wettkampfklasse 3 um den Bundesieg. Besonders im Pool A ging es äußerst knapp zu. Die Mannschaften der Sportoberschule Chemnitz (Sachsen), des Landesgymnasiums Leipzig (Leipzig) und der Wilhelm-Filschner-Schule Wolfhagen (Hessen) besiegten sich gegenseitig mit jeweils 3:2. Es bedurfte schon einiger Rechenarbeit bis die Mannschaft aus Chemnitz als Finalteilnehmer feststand. Das Finale gewann aber die Sportschule Frankfurt/Oder mit 3:2. Den Bronzerang erkämpfte die Realschule St. Konrad in Ravensburg (Baden-Württemberg) mit einem 3:2-Erfolg über das Landesgymnasium Leipzig. Mit einem 4:1-Sieg über die Leonardo-Da-Vinci-Schule Riegelsberg kam die Wilhelm-Filschener-Schule auf Rang fünf.

In der Wettkampfklasse 4, der Klasse der jüngsten Sportler, gingen fünf Mannschaften über die Waage. Im Nordischen Turnier Jeder gegen Jeden holte die Grün-Schule Merchweiler (Saarland) den Sieg vor dem Hahn-Gymnasium Ludwigsburg und dem Bildungszentrum Haslach (beide Baden-Württemberg).

Drei Mannschaften bewarben sich um den Titel in der Wettkampfklassen 3 weiblich. Es waren ausschließlich Mannschaften von Sportschulen. Das Rennen machte die Sportschule Frankfurt/Oder (Brandenburg) vor der Sportschule Dormagen (Nordrhein-Westfalen) und der Sportschule Chemnitz (Sachsen).

Ergebnisse Wettkampfklasse 2

Ergebnisse Wettkampfklasse 3

Ergebnisse Wettkampfklasse 3 weiblich

Ergebnisse Wettkampfklasse 4


Die von HRV-Jugendreferent Roland Görisch betreute Mannschaft der Wilhelm-Filschner-Schule aus Wolfhagen wurde Fünfter in der Wettkampfklasse 3.


Die Heinrich-Böll-Schule aus Fürth war mit zwei Mannschaften in Niedernberg vertreten. In der Wettkampfklasse 2 verpasste die Mannschaft nach zwei knappen Niederlagen die Medaillenränge. In der Wettkampfklasse 4 kam die HBS-Staffel auf Rang vier. Die Mannschaft wurde von HRV-Schulsportreferent Dominik Bauer betreut.


Durch den Ausfall des Deutschen B-Jugendmeisters Dominik Arnold gehandicapt, schied die Mannschaft der Martin-Luther-Schule Rimbach in der Wettkampfklasse 3 nach zwei Niederlagen aus. Die Mannschaft wurde von Lehrerin Frau Schmid und Dan Hagedorn vom KSV Rimbach betreut.


Der KSC Niedernberg hatte die Hans-Herrmann-Halle glänzend für den Schulsportwettbewerb präpariert.


DRB-Schulsportreferent Klaus Riesterer (links) und der Niedernberger Ehrenvorsitzende Klaus Spiegel begrüßten die Teilnehmer aus 27 Schulen in der Hans-Herrmann-Halle.


Niedernbergs Bürgermeister Jürgen Reinhard (links) war ebenso vertreten wie Adolf Zerr vom Sportkreis Miltenberg des Bayrischen Landessport-Verbandes.


Zu den Kampfrichtern gehörten auch drei Bundeslizenzträger: HRV-Kampfrichterreferent Karl-Peter Schmitt sowie Manuel Bartos und Jonas Körner.

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