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11.06.2019 - Moldawier und Russe zu stark für Rettinger und Deml
Hessen-Duo im EM-Viertelfinale gescheitert

Bei den Junioren-Europameisterschaften im Ringen sind den Untermain-Assen Tino Rettinger und Johannes Deml am Wochenende die Medaillenplätze verwehrt geblieben. Beide gewannen allerdings einen ihrer EM-Kämpfe.


Am Russen knapp gescheitert: Der Goldbacher Johannes Deml (blau) Bild: Kadir Caliskan
Im spanischen Pontevedra setzte sich Rettinger im 70-Kilo-Limit im Achtelfinale zunächst sicher durch. Den Letten Pjotrs Golubevs beherrschte er jederzeit und besiegte ihn mit 9:0. Der souveräne Erfolg überraschte umso mehr, da sich Rettinger im Mai bei den Deutschen Meisterschaften der Männer so stark an der Schulter verletzt hatte, dass er den Bronzekampf hatte abschenken müssen.

Im Viertelfinale war Rettinger allerdings unterlegen: Dem Moldawier Vasile Diacon hatte er wenig entgegenzusetzen und stand beim 0:11 auf verlorenem Posten. Der Moldawier sollte schließlich Europameister werden, für Rettinger (Bundesliga-Zugang des SC Kleinostheim) bedeutete Diacons Durchmarsch ins Finale die zweite Chance in der Hoffnungsrunde. Dort verpasste Rettinger den Einzug ins Bronzeduell jedoch durch ein 2:5 gegen den Aserbaidschaner Elmar Kazimov.

Auch der Goldbacher Johannes Deml startete mit einem Punktsieg ins Turnier. Im 86-Kilo-Limit schlug er wie Rettinger im Achtelfinale einen Letten, Ivars Samusonoks. Auf das 9:4 folgte für Deml im Viertelfinale eine 6:14-Niederlage gegen den Russen Slavik Naniev. Da Naniev in der Runde darauf aus dem Turnier flog, durfte Deml nicht in der Hoffnungsrunde ran.

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