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Aktuell 
11.11.2019 - Leonie Wolf erkämpft sich Silber in Berlin
14. Internationales Frauen- und Mädchenturnier in Berlin
Seeheimerin unterliegt Vize-Europameisterin im Finale / Samira Wissel mit Platz 8



Stark besetzt war das 14. Internationale Frauen- und Mädchenturnier in Berlin-Adlershof. Das vom DRB ausgeschriebene „Pflichtturnier“ hatte nicht nur die deutsche Elite in die Hauptstadt gelockt, sondern auch starke Nationen wie USA, Italien, Kroatien, Ukraine, Frankreich, Kanada und viele mehr. Das amerikanische Auswahlteam entsendete sogar ihre WM-Kadettenmannschaft.

Das hessische Auswahlteam bestand aus fünf Ringerinnen. Leonie Wolf (46kg/KSV Seeheim) und Lisa Höflich (65kg/KSV Waldaschaff) starteten bei den Kadettinnen. Elena Sell (62kg) und Marie Trautmann (65kg/beide TSV Gailbach) gingen bei den Juniorinnen an den Start. Samira Wissel (46kg/RWG Mömbris/Königshofen) startete bei der weiblichen B-Jugend (Schoolgirls).
Mit einem starken zweiten Platz und der Silbermedaille belohnte sich Leonie Wolf. Im Viertelfinale hatte Wolf gegen ihre Konkurrentin Kames aus Frankfurt/Oder keine Probleme und erledigte die Angelegenheit per Schultersieg. Taktisch klug ging sie im Halbfinale gegen Raufa aus Finnland zu Gange. Mit 2:0 brachte sie den Sieg und damit die Finalteilnahme über die Ziellinie. Im Finale um Gold wartete die amtierende Vize-Europameisterin Jungo aus der Schweiz. Wolf unterlag 0:6 und verkaufte sich sehr gut.

Samira Wissel startete mit einem 9:2-Punktsieg gegen Schweden erfolgreich ins Turnier. Gegen eine weitere Schwedin unterlag die RWG-Sportlerin auf Schulter. Im dritten Kampf des Turniers traf Wissel auf eine Sportlerin aus Ückerath, die sie sicher nach Führung schulterte. Im anschließenden Kampf gegen Leonie Steigert aus Südbaden kämpfte Wissel engagiert, unterlag aber der starken Gegnerin mit 2:12. Am Ende stand der achte Platz für Wissel fest.

Lisa Höflich macht derzeit große Schritte in der Entwicklung. In Berlin kam die Waldaschafferin allerdings nicht über das Viertelfinale hinaus. Sie unterlag der Französin Gaumet mit 1:4 nach gutem Kampf.

Die Gailbacherin Elena Sell konnte ihre Leistung beim 4:8 gegen Damsz aus Polen nicht über die gesamte Kampfzeit halten und unterlag unglücklich. Die Polizeianwärterin hatte in Berlin nicht in ihre alte Form gefunden.

Für Marie Trautmann war Berlin ein Turnier zum „reinschnuppern“. In der höheren Juniorinnenklasse, die sie nächstes Jahr bestreiten wird, rang sie bereits in Berlin. Die Niederlagen gegen Ischenko (Ukraine), Vesso (Estland) und Forsberg (Schweden) waren alle kämpferisch in Ordnung. Die Gegnerinnen allerdings alle zu stark.

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