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Aktuell Bezirk Darmstadt-Odenwald
24.11.2019 - Mehr Vereine, aber weniger Teilnehmer
17. Odenwaldpokalturnier des KSV Rimbach


Nico Schmitt (rot) führte 6:0, als er Jason Partenheimer auch noch schulterte. Der Rimbacher gewann den Odenwaldpokal in der Klasse bis 71 kg dr Kadetten (A/B-Jugend). Fotos: Helmut Gasper
"Es ist gut", lautete die etwas verlegene Antwort von Landestrainer Georgi Petkov zum Niveau der 17. Auflage des Odenwaldpokalturniers, das der KSV Rimbach in der Odenwaldhalle ausrichtete. Verlegen deshalb, weil Petkov einige Aspiranten für die Deutschen Meisterschaften des kommenden Jahres vermisste. "Ich muss mit den Athleten arbeiten, die kommen", beschied der Landestrainer für den griechisch-römischen Stil etwas resignativ und beklagte, dass schon erfolgreiche Nachwuchssportler keine mehr Lust hätten und mehr Zeit für die Freundin beanspruchten. Eine Anspruchshaltung, die leider nicht nur im Sport anzutreffen ist. Zahlreiche Schul- und Ausbildungsabbrüche haben oft die gleichen Ursachen.

Nicht nur die von Georgi Petkov vermissten Sportler waren verantwortlich, dass von 260 gemeldeten Sportlern sich nur 207 auf den sechs Matten der Odenwaldhalle tummelten. Enttäuschend die Beteiligung der Darmstadt/Odenwald-Vereine, von denen nur sieben den Weg nach Rimbach fanden. Das Argument, das Turnierniveau sei für Anfänger zu hoch, kann nicht gelten. In der E- und D-Jugend war das Niveau auch nicht höher als bei Bezirksturnieren und deshalb wäre das Odenwaldpokalturnier einen gute Gelegenheit gewesen Wettkampferfahrung zu gewinnen. Erbärmlich die Beteiligung bei der E-Jugend, wo die zehn Teilnehmer nach dem Wiegen in vier Gewichtsklassen eingeteilt wurden.

Für Rimbachs Vorsitzenden Stefan Eckert gab es noch einen weiteren Grund für den Rückgang der Teilnehmerzahl. Zeitgleich zum Odenwaldpokal fand in Ludwigshafen das Rhein-Main-Neckar-Turnier im freien Stil statt und das war wohl verantwortlich dafür, dass einige Vereine aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg in Rimbach fehlten. Dennoch war der Rimbacher Club-Chef nicht unzufrieden: "Für uns war es wichtiger, dass mehr Vereine mit jeweils weniger Sportlern teilnehmen." Dieses Ziel wurde geradeso erreicht. Die Anzahl der teilnehmenden Vereine stieg von 41 auf 46 und das trotz eines Rückgangs der Akteure von 252 auf 207.

Erfolgreichster Verein war der SV Fellbach (Württemberg), der 18 Sportler nach Rimbach brachte und die erzielten 72 Punkte. Mit deutlichem Rückstand folgte der KSV Rimbach auf Platz zwei der Vereinswertung (16 Teilnehmer / 47 Punkte). Den dritten Platz belegte der KSK Konkordia Neuss (10 / 34) vor dem AV Groß-Zimmern (8 / 31). Unter die Top-Ten der Vereinswertung kam auch noch der ASV Schaafheim, dessen sieben Sportler 21 Punkte erkämpften.
hg

Ergebnisse


Mich Raabe (blau) vom KSV Seeheim griff sich den Turniersieg in der Klasse bis 42 kg der A/B-Jugend.


Eliah Lucyga (rot) vom ASV Schaafheim errang als einziger Darmstadt/Odenwald-Ringer einen Klassensieg bei der B/C-Jugend. Lucyga holte sich den Klassensieg im Limit bis 44 kg.


Eyüp Görgülü (rot) schrammte haarscharf an einer Goldmedaille vorbei. Im Finale der Klasse bis 32 kg der B/C-Jugend unterlag der junge Ringer des AV Groß-Zimmern Steven Bernhardt /TKV Hückelhoven) mit 3:7.


Chris Steingrüber (blau) gewann Bronze in der Klasse bis 52 kg der B/C-Jugend.


Nahla Maylin Eichheimer (rot) ist eine Klasse für sich. Die junge Seeheimerin gewann die Goldmedaille in der Klasse bis 25 kg der D-Jugend gegen sieben männliche Konkurrenten.


Mit vier Schultersiegen holte sich Adrian Airich (blau) vom KSV Rimbach die Goldmedaille in der Klasse bis 27 kg der D-Jugend.

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