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Aktuell Bezirk Darmstadt-Odenwald
07.02.2020 - Unterste Verwaltungsebene darf nicht untergehen
Bezirkstag 2020 in Weiher


Bezirksvorsitzender Jürgen Schmidt begrüßte die Vertreter der 15 Bezirksvereine und die Ehrengäste Volker Buse (Kreis Bergstraße), Günther Bausewein (Sportkreis Bergstraße), Karl Rothmer sowie Jens Gündling (beide HRV). Fotos: Helmut Gasper

Kreisbeigeordneter Volker Buse appellierte an die Bezirksvereine, den Bestand des Bezirks weiter zu garantieren.


HRV-Präsident Karl Rothmer (links) und HRV-Sportmanager Jens Gündling erläuterten die Arbeit des Hessischen Ringer-Verbandes.

Turnusgemäß war der KSV Weiher Gastgeber des Bezirkstages 2020. Zu dem Berichts-Bezirkstag konnte Bezirksvorsitzender Jürgen Schmidt die Vertreter der 15 Bezirksvereine begrüßen, von denen aber drei mit Abwesenheit glänzten. Als Ehrengäste hieß der Bezirksvorsitzende den Beigeordneten des Kreises Bergstraße Herrn Volker Buse, den Vorsitzenden des Sportkreises Bergstraße Günther Bausewein, HRV-Präsident Karl Rothmer und HRV-Sportmanager Jens Gündling willkommen.

Jürgen Schmidt berichtete über die Aktivitäten des vergangenen Jahres und bedankte sich bei seinen Vorstandskollegen und den Ausrichtern der Bezirksmeisterschaften und Bezirksturnieren für die geleistete Arbeit. Der amtierende Bezirksvorsitzende kündigte an, beim Bezirkstag 2021 nicht für eine weitere Amtszeit kandidieren zu wollen. Auch wolle er bei der HRV-Mitgliederversammlung 2021 nicht wieder als HRV-Vizepräsident Finanzen antreten. Jürgen Schmidt appellierte an die Bezirksvereine, für Nachfolger zu sorgen. Der Bezirk benötige einen funktionsfähigen Vorstand, damit er eine gewichtige Stimme Im HRV habe. Aus dem gleichen Grund sei auch ein Nachfolger für ihn im HRV-Vorstand notwendig. In diese Kerbe schlugen auch die Ehrengäste Günther Bausewein und Volker Buser. Buser und Bausewein appellierten an die Vereine, den Bezirk Darmstadt/Odenwald aufrecht zu erhalten. Bei aller Schwierigkeit Funktionäre zu akquirieren, dürfe die unterste Verwaltungsebene der ältesten Sportart der Welt nicht untergehen, betonte der Vorsitzende des Sportkreises Bergstraße.

Bezirkssportreferent Karlheinz Schütz berichtete von einem erfolgreichen Sportjahr 2019, in dem es gute Erfolge bei den Deutschen Meisterschaften gegeben habe. Schütz hob besonders die Leistungen der Spitzensportler Pascal Eisele und Nico Schmitt hervor. Die Bezirksnachwuchsturniere mit durchschnittlich 70 Teilnehmern wurden vom Sportreferenten als zufriedenstellend beurteilt. Das Kader- und Bezirkstraining wurde mit Trainingsstandorten in Groß-Zimmern, Rimbach und Seeheim deutlich erweitert, wobei die Trainingsbeteiligung teilweise zu wünschen übrig lasse. Für 2020 präsentierte Schütz die Termine für vier Bezirksturniere (15.03. in Groß-Zimmern, 07.06. in Seeheim, 06.09. in Dieburg und 06.12. in Fahrenbach) und kündigte für August ein Trainingslager in Ungarn an.

HRV-Präsident Karl Rothmer dankte dem KSV Rimbach für die Ausrichtung der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Frauen im November des vergangenen Jahre und hob das Engagement der Odenwälder hervor, die im April erneut Deutsche Meisterschaften ausrichten. Dann sind die Juniorinnen und Junioren Gast in der Rimbacher Odenwaldhalle. Mit dem KSV Wersau wird ein Traditionsverein in diesem Jahr 100 Jahre alt. Rothmer bittet die Bezirksvereine, die Jubiläumsveranstaltungen zu besuchen. Die Hessischen Schulmeisterschaften 2020 finden im nordhessischen Wolfhagen statt. Nachdem die Nordhessen bei den bisherigen Schulmeisterschaften immer zahlreich nach Südhessen kamen, sollte es nach Rothmer selbstverständlich sein, dass diesmal die Südhessen im gewohnten Umfang die Reise nach Nordhessen antreten.

HRV-Sportmanager Jens Gündling berichtete über die Arbeit auf der Verbandsebene. Ein wichtiges Ziel sei es, die Ringerakademie als Teilzeitinternat auf Stützpunkte in Südhessen (Rimbach/Fahrenbach) und Nordhessen (Wolfhagen) zu erweitern. Dazu müssten die betroffenen Vereine aber mit der Politik die Voraussetzungen schaffen. Gündling betonte, man wolle mit den Bezirken und Vereinen enger zusammenarbeiten, um bessere Bedingungen für Spitzenathleten zu schaffen, die dann in die DRB-Kader vorstoßen könnten. Wichtig sei, den Kaderathleten eine berufliche Perspektive zu bieten. Ganz gut funktioniere das bereits mit der Sportfördergruppe der Polizei, bei der Pascal Eisele beispielsweise momentan ausgebildet werde. Darüber hinaus sei es aber notwendig Studienplätze und Ausbildungsstellen zu akquirieren, die ein Miteinander von Ausbildung und Training ermöglichen sollen. Für die Nachwuchsförderung seien gemeinsame Grundtechniken für Vereine, Bezirke und Verband notwendig. Mittel seien verstärkte Trainerausbildung, das Wiesel-Abzeichen und der Lions-Test.

Jens Gündling kündigte für den 09. Januar 2021 die zweite Auflage des Abends der Champions an, bei der auch die HRV-Vereine stärker vertreten sein sollten. Für den 07. März 2020 (13:30 Uhr) wurde eine Vereinsvertretersitzung anberaumt, in der über die Ligenstruktur 2020 debattiert werden soll. Am 27. Juni 2020 findet die Akademische Feier und ein Bunter Abend aus Anlass des 100-jährigen Bestehens des KSV Wersau statt und aus dem gleichen Anlass am 30. August ein Veteranentreffen im Saale Daum in Wersau.
hg

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