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Deutsche Meisterschaften 2010 Schülermannschaft (Freistil)
23.04.2010 Deutsche Meisterschaften (Freistil)
Stilart Freistil
Altersklasse Schülermannschaft
Ausrichter KSV Rimbach
Halle Odenwaldhalle
Adresse Kleiststraße 3, 64668 Rimbach
Beschreibung

Ausschreibung

Bericht Der KSV Köllerbach wurde in Rimbach Deutscher Schülermannschaftsmeister. Die Saarländer schlugen im Finale den SV Luftfahrt Berlin mit 34:5. Den dritten Platz belegte die vom früheren Goldbacher Sven Thiele betreute Wettkampfgemeinschaft Leipzig/Taucha.

Die vier hessischen Vertreter spielten keine Rolle; sie blieben unplatziert. Am dichtesten waren RWG Mömbris/Königshofen und SC Großostheim dran. Die RWG gewann den Auftaktkampf hauchdünn mit 20:19 gegen KSV Winzeln. Die Mannschaft des Trainergespanns Rainer Oehme und Torsten Wagner führte zwischenzeitlich 15:4 und 20:12, ehe es noch mal spannend wurde. Im letzten Einzelkampf gab Sven Simon nur eine "Drei" ab und sicherte der RWG den Sieg. Gegen Köllerbach waren die Kahlgründer chancenlos, durften dann aber wieder hoffen, als gegen AB Aichhalden ein 24:13-Erfolg gelang. Nach der 9:26-Niederlage gegen ASV Hof mussten die Medaillenträume dann begraben werden.

Der SC Großostheim begann mit einem standesgemäßen 28:12 gegen den nordbadischen KSV Hemsbach. Eine spannende Auseinandersetzung lieferte man der KG Rostock/Torgelow. Die Ostdeutschen führten 16:0, ehe Großostheim zum 16:16 ausglich und schließlich mit 20:16 in Führung ging. Rostock/Torgelow hatte aber noch etwas zuzusetzen und erreichte im letzten Einzelkampf das 20:20-Remis. Die Niederlagen gegen Westendorf und Leipzig/Taucha bedeuteten hingegen das Aus für den Bachgauclub.

Einen enttäuschenden Auftritt legte der KSC Hösbach hin. Der Titelverteidiger gewann zum Auftakt auf der Matte mit 23:16 gegen AB Aichhalden. Gewertet wurde aber ein 0:40, weil man mit neun Ringern antrat und ein weiterer Hösbacher Ringer beim Antreten beider Mannschaften nicht anwesend war. Das fast vollständig vertretene Präsidium des Hessischen Ringer-Verbandes registrierte das Missgeschick mit äußerstem Missfallen. Nach dem Fauxpas war die Luft raus, der KSC unterlag in Runde zwei dem ASV Hof mit 17:20 und durfte die Heimreise antreten. Aichhalden wurde immerhin Sechster und diese Tatsache zeugt vom Potential der Hösbacher Mannschaft.

Erwartungsgemäß gab es für Ausrichter KSV Rimbach wenig zu holen. Die Südhessen schieden nach Niederlagen gegen SV Triberg und KSV Krefeld vorzeitig aus. Es blieb beim olympischen Motto "dabei sein ist alles".

Dass die Meisterschaft des KSV Köllerbach nicht von ungefähr kommt, demonstrierten die Saarländer in Rimbach auf eindrucksvolle Weise. Die Mannschaft brachte einen stattlichen Fanclub mit, erhielt aber auch Unterstützung von der Führungsebene des Vereins. Die von den Trainer Toni Luig und Marcus Seimetz trainierte Mannschaft wurde von Clubboss Hilmar Rehlinger ebenso unterstützt wie von Cheftrainer Thomas Geid. Bei diesem Verein zählt nicht nur die Bundesligamannschaft. Die Vorstandschaft weiß, was sie an ihrem Nachwuchs hat und ist auch bei deren Wettkämpfen präsent.


Stimmungsvolle Eröffnung in der Rimbacher Odenwaldhalle


Serhan Deveci (blau) konnte im Kampf gegen KSV Krefeld für Gastgeber KSV Rimbach einen Sieg erringen.


Michael Junker (blau) vom SC Großostheim überraschte mit Schultersiegen. So im Kampf gegen Patrick Lehr vom KSV Hemsbach


Maximilian Stadtmüller (blau) sorgte für einen der zwei Einzelerfolge der RWG Mömbris/Königshofen gegen den KSV Köllerbach


Die Köllerbacher Mannschaftskollegen begruben Daniel Decker unter sich, als dieser im viertletzten Kampf des Finales gegen SV Luftfahrt Berlin die Meisterschaft sicherstellte.


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