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Deutsche Meisterschaften 2012 Kadetten (A-Jugend), Griechisch-römisch (Griechisch-Römisch)
09.03.2012 Deutsche Meisterschaften (Griechisch-Römisch)
Stilart Griechisch-Römisch
Altersklasse Kadetten (A-Jugend), Griechisch-römisch
Ausrichter RSC Laudenbach / NBD
Bericht Erfolgreiche Titelverteidigung durch Dario Keimig. Der Großostheimer errang in Laudenbach den Deutschen Meistertitel der A-Jugend im griechisch-römischen Stil. Die Klassiker des Hessischen Ringer-Verbandes gewannen zudem zwei Silbermedaillen durch Maximilian Stadtmüller (RWG Mömbris/Königshofen) und Witali Lazowski (SC Kleinostheim) und dreimal Bronze durch Erik Stanik (FSV Münster), Andrej Kurockin (KSC Niedernberg) und Maximilian Sauer (KSC Hösbach).


Die Medaillengewinner bei den Deutschen Meisterschafte4n der A-Jugend im griechisch-römischen Stil. Stehend von links: Maximilian Sauer (KSC Hösbach), Andre Kurockin (KSC Niedernberg), Witali Lazowski (SC Kleinostheim), Dairo Keimig (SC Großostheim). Vorne von links: Maximilian Stadtmüller (RWG Mömbris/Königshofen), Erik Stanik (FSV Münster).


Finale in der Klasse bis 46 kg: Dario Keimig (blau) hebt Sören Stein aus und erzielt die entscheidende Wertung zum Gewinn der Meisterschaft.

Dario Keimig wurde in der Klasse bis 46 kg Deutscher Meister. Der Großostheimer rang ein ganz starkes Turnier, in dem er die Mitfavoriten Andrej Kurockin, Paul Fischer (RSV Frankfurt/Oder) und Lokalmatador Felix Losmann (RSC Laudenbach) allesamt in seinem Pool vorfand und ausschaltete. Der Kampf gegen seinen Teamkollegen Andrej Kurockin war dabei der Höhepunkt. Beide Kontrahenten schenkten sich nichts, die Entscheidung fiel erst in der dritten Runde, die Keimig mit 2:0 gewann. Zuvor gab der Großostheimer den ersten Durchgang mit 1:2 ab, brachte sich aber mit einem 1:0 im zweiten Kampfabschnitt wieder ins Rennen. Auch wenn es vom Ergebnis nicht so aussieht, das Finale gegen Sören Stein (KSV Schriesheim) war eine klarere Angelegenheit für den Deutschen Meister. Keimig dominierte diesen Kampf, gewann die erste Runde mit 1:0 und führte auch Sekunden vor Ende des zweiten Durchgangs mit dem gleichen Ergebnis. Er hatte wohl schon die Meisterschaft im Kopf, leistete sich eine kleine Unaufmerksamkeit und gab diesen Kampfabschnitt mit 1:1 ab, weil Stein die letzte Wertung erzielte. Volle Konzentration im entscheidenden dritten Durchgang brachte den sicheren 2:0-Rundengewinn und den DM-Titel.

Andrej Kurockin wurde in der Klasse bis 46 kg Dritter. "Schade, dass Kurockin und Keimig in den gleichen Pool gelost wurden", klagte Landestrainer Bernd Fröhlich über den vorweggenommenen Endkampf in dieser Klasse. Im kleinen Finale fegte Kurockin Robert Schneider (TSV Kottern) in kürzester Zeit von der Matte.


Andrej Kurockin (blau) erreichte nach einem glatten Punktsieg (3:1, 4:0) über Lokalmatador Felix Losmann das kleine Finale in der Klasse bis 46 kg.

Maximilian Stadtmüller und Witali Lazowski wurden erst in den Finalkämpfen der Klassen bis 42- und 50 kg gestoppt. Nach zwei leichten Auftaktsiegen wurde Stadtmüller im Poolfinale von Jan Seidl (SV Ebersbach) geprüft. Der RWG-Athlet bestand die Prüfung in drei Runden (5:0, 0:3, 2:0). Im Finale war Artur Tartarinov (TV Traunstein) aber noch eine Nummer zu groß. Der Oberbayer wirkte körperlich kompakter und abgezockter. Etwas besser sah das bei Lazowski aus, der im Finale der Klasse bis 50 kg zunächst mit Peter Haase (RV Thalheim) auf Augenhöhe rang. Knackpunkt war die in letzter Sekunde verlorene erste Runde (1:1). Danach war der Widerstand gebrochen, der Kleinostheimer gab den zweiten Kampfabschnitt willenlos ab.


Drei Runden (5:0, 0:3, 2:0) benötigte Maximilian Stadtmüller (rot) gegen Jan Seidl um ins Finale der Klasse bis 42 kg einzuziehen.


Witali Lazowski (rot) schaltete im Poolfinale Yannick Kraus mit 1:0, 1:8 und 1:0 aus.

Einen harten Kampf lieferten sich im kleinen Finale der Klasse bis 42 kg Erik Stanik (FSV Münster) und Jan Seidl. Runde eins ging mit 1:1 an den FSV-Ringer, der die letzte Wertung erzielte. Im zweiten Durchgang lag Stanik schon mit 4:0 in Front, ehe Seidl noch auf 3:4 bedrohlich nahe kam. Ähnlich die Situation in der entscheidenden dritten Kampfrunde. Stanik führte nach einem herrlichen Armzug, musste aber noch den Ausgleich hinnehmen. Die Dreierwertung für den Armzug entschied aber zugunsten von Erik Stanik. Weit weniger spektakulär das kleine Finale in der Klasse bis 100 kg, das der ganz auf Sicherheit ringende Maximilian Sauer gegen Werner Lieber (RSV Frankfurt/Oder) in zwei Runden gewann.


Einen spannenden Kampf um Bronze lieferten sich Erik Stanik (blau) und Jan Seidl.


Maximilian Sauer (blau) gewann das kleine Finale der Klasse bis 100 kg gegen Werner Lieber.

Landestrainer Bernd Fröhlich war mit den Leistungen seiner Schützlinge zufrieden: "Was willst du mehr, wenn sieben Ringer um Medaillen kämpfen und 16 von 22 Teilnehmern platziert sind." Diese Ausbeute brachte dem Hessischen RingerVerband Rang zwei in der Länderwertung (85 Punkte) hinter Bayern (98) und vor Württemberg (84) ein.



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