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Hessenmeisterschaften 2014 Männer (Griechisch-Römisch)
15.02.2014 Hessenmeisterschaften (Griechisch-Römisch)
Stilart Griechisch-Römisch
Altersklasse Männer
Ausrichter ASV Dieburg
Halle Zweifeldhalle
Adresse Auf der Leer, 64807 Dieburg
Ausschreibung Download
Bericht
Mischa Mamoyan (blau) setzte bei den Hessenmeisterschaften der Männer im griechisch-römischen Stil ein Glanzlicht. Der Griesheimer bezwang zuerst Andrej Kurockin und dann im Finale den Polen Mateusz Kasprzak. Fotos: Helmut Gasper


Gegen Dionysios Safaridis (rot) kam kein Gegner über die Zeit, auch nicht Kirk Reimer. Der Niedernberger wurde überlegener Sieger in der Klasse bis 59 kg.

Hessenmeisterschaften sind nicht mehr das, was sie einmal waren. Die Beteiligung ist insgesamt rückläufig und die Stars sind eher Mangelware, sie verzichten dankend auf die Landesmeisterschaften. In Dieburg gab es aber auch Ausnahmen. So in der Klasse bis 130 kg, wo sich der für RWG Mömbris/Königshofen ringende Deutsche Vizemeister Felix Radinger und der ehemalige Erst- und Zweitligaringer Georgi Petkov (KSC Niedernberg) duellierten. Der Meistertitel ging überraschend deutlich an Petkov, der Radinger beim 5:1-Erfolg nicht zur Geltung kommen ließ.

In Frankfurt-Griesheim geht derweil ein neuer Stern auf. Mischa Mamoyan fügte der Juniorenmeisterschaft von letzter Woche nun den Hessentitel bei den Männern hinzu. Der Deutsche A-Jugend-Vizemeister Andrej Kurockin (SC Kleinostheim) hatte gegen Mamoyan ebenso wenig eine Chance wie der für KSV Waldaschaff ringende Pole Mateusz Kasprzak. Große Mühe hatte der für seinen Heimatverein KSC Hösbach mit Zweistartrecht kämpfende Erstligaringer Timur Seidel mit Nico Dreher vom Landesligisten StRV Dettingen. Dreher sah lange Zweit als der Sieger aus. Seidel konnte den Rückstand aber egalisieren und gewann beim Endstand von 4:4 aufgrund der zuletzt erzielten Wertung.

Sehr viel einfacher hatten es Dionysios Safaridis (KSC Niedernberg) und Jan Gündling (SC Kleinostheim) in den Klassen bis 59 und 75 kg. Safaridis beendete seine vier Kämpfe vorzeitig, auch das Finale gegen den Thüringer Kirk Reimer. Gündling wurde nur von Nils Böhm gefordert, aber auch in diesem Duell sprang ein 6:1-Punktsieg für den neuen Hessenmeister heraus.

Im Limit bis 80 kg waren Erst- und Zweitligaringer Fehlanzeige. Das Rennen machte Muhammed Akel vom Stemm- und Ringverein Dettingen, der den Haibacher Oberligaringer Taner Toprak hinter sich ließ. Unglücklich lief das Turnier für den Michelstädter David Hopp, der dem neuen Hessenmeister Akel mit 4:5 und Taner Toprak mit 11:12 unterlag. Hopp musste sich am Ende mit Bronze zufriedengeben. René Jünger (KSV Seeheim) und dann lange nichts mehr, so lautet das Fazit in der Klasse bis 98 kg. Der Seeheimer Zweitligaringer, der in der kommenden Saison für den KSV Schriesheim in der Bundesliga ringen will, beendete alle Kämpfe vorzeitig.

Die Hessenmeisterschaften der Männer waren offen ausgeschrieben. Davon machte nicht nur der Thüringer Kirk Reimer – Vizemeister in der Klasse bis 59 kg – sondern auch der Württemberger Marius Braun (AV Sulgen) Gebrauch. Braun wurde Hessenmeister in der Klasse bis 85 kg.


René Jünger (rot) stieß im Finale der Klasse bis 98 kg auf wenig Widerstand und holte sich überlegen den Titel.


Jan Gündling (blau) wurde Hesenmesiter in der Klasse bis 75 kg. Der Kleinostheimer wurde nur von Nils Böhm gefordert, aber auch der zog mit 1:6 den Kürzeren.


Muhammed Akel (rot) wurde Hessenmeister in der Klasse bis 80 kg.


Die Hessenmeister der Männer und B-Jugend im griechisch-römischen Stil mit Veranstaltungsleiter Markus Schröder (links) und dem Diebruger Vorsitzenden Hubert Hiemenz (rechts).
hg

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