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Länderpokalturnier 2003 Jugend A/B (Griechisch-Römisch und Freistil)
20.06.2003
Länderpokalturnier (Griechisch-Römisch und Freistil)
Stilart Griechisch-Römisch und Freistil
Altersklasse Jugend A/B
Ausrichter KSV Schriesheim
Halle Mehrzweckhallen
Adresse Sportzentrum, 69198 Schriesheim
Delegationsleiter Burkard Heeg
Bericht Im Gleichschritt in die kleinen Finals marschierten die beiden Hessen-Teams beim diesjährigen Länderpokalturnier der Ringer, das am vergangenen Wochenende im nordbadischen Schriesheim stattfand.
Während die männliche Nachwuchselite (A-/-B-Jugend) im entscheidenden Kampf der Vorrunde unglücklich mit 16,5 :18,5 am späteren Titelträger (17 : 16 – Sieg im Finale gegen Brandenburg) Sachsen scheiterte, verpasste die Landesauswahl im Bereich weibliche Jugend / Frauen den Finaleinzug durch eine 7,5 : 16 – Niederlage gegen Bayern, die am Ende nach einer deutlichen 4 : 15 – Finalniederlage gegen Nordrhein-Westfalen den 2. Platz belegten.
Burkard Heeg, Jugendreferent im Hessischen Ringer-Verband und hessischer Delegationsleiter bei den Titelkämpfen, trauerte insbesondere im männlichen Bereich den verpassten Chancen im Kampf um den Finalteileinzug nach („Daniel Pascal Virag (Schaafheim) verliert bei eigener Führung auf Schultern; Tobias Jung (Kleinostheim) kommt über einen normalen Punktsieg nicht hinaus.“), sprach aber zugleich Anerkennung für die Leistung der gestarteten Sportler aus: „Unter Berücksichtigung der zahlreichen Ausfälle von Leistungsträgern wie Michel Schneider und Martin Daum (beide Seeheim) sowie Sebastian Höglmeier und Felix Radinger (beide Gailbach) muss man mit dem Ergebnis zufrieden sein.“
Ein Sonderlob von Heeg erhielten die beiden Rekonvaleszenten Benjamin Stange (Kleinostheim) und Konstantin Fölk (SC Großostheim), die beide nach langen Verletzungspausen erstmals wieder einen Wettkampf bestritten und sämtliche Kämpfe gewannen.
Eine knappe Niederlage mussten die Hessen-Jungs im kleinen Finale quittieren. Mit 13,5 : 16 unterlagen die Schützlinge des verantwortlichen Trainers Klaus Schmitt der Staffel aus Nordrhein-Westfalen und belegten damit am Ende den 4. Platz unter den neun gestarteten Landesauswahlmannschaften.

Voll des Lobes zeigte sich Burkard Heeg über das Auftreten der Frauen-Mannschaft, die lediglich den Ausfall von Nationalmannschaftsathletin Sabrina Lotz (SCJ Wasserlos), die sich auf einem Auslands-Trainingslager befindet, verkraften musste.
Dank einer „geschlossenen Mannschaftsleitung“ (Heeg) sicherten sich die Mädels um Landestrainer Olaf Herd den Einzug ins kleine Finale, wo man nach spannendem Kampfverlauf die gastgebende Staffel aus Nordbaden knapp mit 14 – 12 Punkten bezwingen konnte.
Die Halbfinalniederlage gegen Bayern war geprägt von knappen Einzelergebnissen. Mit Ramona Scherer und Dominique Staab (beide RWG Mömbris/Königshofen) sowie Cornelia Haas (SV Fahrenbach) verloren gleich drei Hessen-Athletinnen ihre Kämpfe mit einem Punkt Differenz.
Aus einer „ausnahmslos guten Staffel“ hob Jugendreferent Burkard Heeg Katharina Peter (RWG Mömbris/Königshofen) heraus. Das Ausnahmetalent des Ringer-Bundesligisten, amtierende Deutsche Meisterin, beendete alle ihre vier Auftritte vorzeitig und sicherte damit ihrer Staffel jeweils die maximale Punktausbeute von vier Zählern.
Ergebnisse Jugend A/B (Mannschaft) Vorrunde Pool A Saarland - Württemberg 15,0 : 15,0 Brandenburg - Nordrhein-Westfalen 20,0 : 10,0 Südbaden – Saarland 14,5 : 17,5 Württemberg – Brandenburg 4,5 : 23,0 Nordrhein-Westfalen – Saarland 13,5 : 12,0 Südbaden – Württemberg 14,5 : 20,0 Brandenburg - Saarland 20,0 : 16,0 Nordrhein-Westfalen – Württemberg 16,0 : 14,5 Vorrunde Pool B Hessen – Thüringen 18,5 : 10,5 Sachsen – Nordbaden 19,5 : 12,0 Hessen – Sachsen 16,5 : 18,5 Thüringen – Nordbaden 13,5 : 17,0 Hessen – Nordbaden 21,5 : 11,0 Finale um Platz 7 Saarland – Thüringen 18,0 : 12,5 Finale um Platz 5 Württemberg – Nordbaden 12,0 : 18,5 Finale um Platz 3 Nordrhein-Westfalen – Hessen 16,0 : 13,5 Finale um Platz 1 Brandenburg – Sachsen 16,0 : 17,0 Endplatzierungen 1. Sachsen 2. Brandenburg 3. Nordrhein-Westfalen 4. Hessen 5. Nordbaden 6. Württemberg 7. Saarland 8. Thüringen 9. Südbaden

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