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Deutsche Meisterschaften 2017 B-Jugend (Griechisch-Römisch)
18.03.2017 Deutsche Meisterschaften (Griechisch-Römisch)
Stilart Griechisch-Römisch
Altersklasse B-Jugend
Ausrichter TKV Hückelhoven
Halle Mehrzweckhalle An der Aula
Adresse Dr. Ruben Straße, 41836 Hückelhoven
Bericht
Ohne Medaille kehrten die B-Jugendringer des Hessischen Ringer-Verbandes von den Deutschen Meisterschaften im griechisch-römischen Stil nach Hause. Beste Platzierungen waren die vierten Plätze von Tim Steingrüber, Luc Breitwieser und Danny Schmitt. Foto: Yvonne Steingrüber

Nach den starken Auftritten bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren und Juniorinnen mit zwei Titeln und drei Vizetiteln in der Vorwoche verliefen die DM der B-Jugendlichen am Samstag und Sonntag aus Sicht des Hessischen Ringer-Verbands (HRV) enttäuschend. Außer einer „geschenkten“ Bronzemedaille sprang sowohl für die Freistil- als auch die Griechisch-römisch-Athleten kein Edelmetall heraus.

Einzig Egor Koschewnikow vom ASV Fulda strich im freien Stil Rang drei ein - was aufgrund von nur drei Starten in seiner 69-Kilogramm-Gewichtsklasse indes schon vor dem ersten Griff festgestanden hatte. Ansonsten waren die Limits sowohl im nordbadischen Heddesheim (Freistil-DM) als auch im nordrhein-westfälischen Hückelhoven breit besetzt. Mit 20 Ringern hatte auch der HRV kein kleines Team in die beiden Meisterschaften geschickt, was aber nur auf den ersten Blick komfortabel war. Dass bis auf Bronze von Koschewnikow keine Medaille nach Hessen ging, führte Landestrainer Jens Gündling auf die geringe Breite der in den Vereinen zur Verfügung stehenden Sportler zurück: „Bei insgesamt 37 B-Jugendlichen in ganz Hessen ist die Auswahl für diese Jahrgänge sehr überschaubar. Ich hoffe, das ändert sich in den nächsten Jahren wieder.“ Dem schloss sich Greco-Trainer-Kollege Bengt Trageser an, der zwar den Kampfgeist seiner Ringer lobte, aber auch „körperliche Defizite“ ausgemacht hatte. Allerdings gehörte der weitaus größere Teil des HRV-Aufgebots dem jüngeren der beiden diesjährigen B-Jugend-Jahrgängen (2003 und 2004) an. „Im nächsten Jahr können wir mit vorderen Platzierungen rechnen“, so Gündling.
Diesmal hatte nur der Bensheimer Marvin Schwarz im freien Stil das Potenzial, ins Finale einzuziehen. Am Ende wurde er Vierter. Diesen Rang holten auch die Klassiker Tim Steingrüber (SV Fahrenbach) und Luc Breitwieser (ASV Schaafheim). „Nico Tauber und Finn Köth verkauften sich teuer“, fand Gündling unterdessen ein Sonderlob für zwei Talente des TSV Gailbach. jed

Ergebnisse gr.-röm. Stil

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