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Deutsche Meisterschaften 2005 Frauen und weibliche Jugend (Griechisch-Römisch und Freistil)
01.04.2005 Deutsche Meisterschaften (Griechisch-Römisch und Freistil)
Stilart Griechisch-Römisch und Freistil
Altersklasse Frauen und weibliche Jugend
Ausrichter SV Hallbergmoos / Bayern
Bericht Gold für Sigrun Dobner (SRC Obernburg), Sabrina Lotz (SCJ Wasserlos) und Katharina Peter (RWG Mömbris/Königshofen), Silber für Verena Brohm (KSV Waldaschaff) sowie Bronze für Melanie Bertram (AV Schaafheim), Ramona Scherer, Kathrin Prößler und Dominique Staab (alle KSV Waldaschaff).

Mit einer stolzen Bilanz kehrte das von der Frauenreferentin Corinna Sauer (Waldaschaff) angeführte Team des Hessischen Ringer-Verbandes (HRV) von den Deutschen Meisterschaften der Frauen und weiblichen Jugend 2005 zurück, die am Wochenende im oberbayerischen Hallbergmoos stattfanden.

„Wir wollen uns gegenüber den letzten Jahren deutlich steigern und einige Medaillen erringen.“ Der für den weiblichen Bereich im HRV verantwortliche Landestrainer Olaf Herd (Münster) hatte die Erwartungen im Vorfeld hoch gesteckt. Enttäuscht wurde er von seinen Mädels nicht. Mit acht erkämpften Medaillen konnte die HRV-Staffel ihre Vorjahresausbeute (4 Stück) verdopppeln. Ein positives Zeugnis ohne Einschränkungen wollte er seiner Truppe dann aber doch nicht ausstellen: „Sicher können wir mit der Medaillenausbeute zufrieden sein. In der einen oder anderen Gewichtsklasse wäre aber durchaus mehr drin gewesen.“

Bestnoten verteilte Olaf Herd jedoch an seine beiden erfolgreichen Titelverteidigerinnen bei den Frauen. Sigrun Dobner (SRC Obernburg) wie auch Sabrina Lotz (SCJ Wasserlos) konnten ihre im Vorjahr errungenen Titel erfolgreich verteidigen.

Schwerstarbeit musste dabei Sabrina Lotz in der mit elf Starterinnen quantitativ am stärksten besetzten Frauen-Klasse verrichten. Auf ihrem Weg zu Gold räumte Lotz mit Verena Weiß (TV Traunstein), Yvonne Englich (AC Ückerath) und im Halbfinale Teamkollegin Cornelia Haas (SV Fahrenbach) zahlreiche Mitfavoritinnen aus dem Weg, um im Finale Christina Knittel (ASV Freiburg) zu schultern. Landestrainer Olaf Herd: „Sabrina hat sich den Titel redlich verdient.“ Die von Sabrina Lotz im Halbfinale geschlagene Cornelia Haas musste sich am Ende gar mit dem 5. Platz in der Klasse 59 kg begnügen, nachdem ihr in der Hoffnungsrunde Yvonne Englich den Weg ins kleine Finale verbaute.

Leichter hatte es da schon Sigrun Dobner (SRC Obernburg) in der Klasse 48 kg. In der nur drei Teilnehmerinnen starken Klasse setzte sich die 21-jährige Römerstädterin in einer Neuauflage des Finals von 2004 gegen Tatjana Armbruster (KSV Haslach) durch.

Den Stempel drückten den Frauen-Titelkämpfen überwiegend die arrivierten Athletinnen des Deutschen Ringer-Bundes auf. Mit Lokalmatadorin Brigitte Wagner (SV Hallbergmoos) in der Klasse 51 kg, Stephanie Groß (AC Ückerath) in der Klasse 63 kg und Anita Schätzle (AC Laubenheim) in der Klasse 72 kg erkämpften sich drei Sportlerinnen Goldmedaillen, die die deutschen Farben auch bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen vertraten.

Opfer dieser Dominanz wurde auch Ramona Scherer (KSV Waldaschaff), die in der Klasse 51 kg im Halbfinale an Brigitte Wagner scheiterte, über die Hoffnungsrunde das kleine Finale erreichte und sich in diesem letztlich die Bronzemedaille erkämpfte.

Im jüngeren Altersbereich der weiblichen Jugend – 12 bis 17 Jahre – blieb es einmal mehr Katharina Peter (RWG Mömbris/Königshofen) vorbehalten, für den einzigen hessischen Titelgewinn zu sorgen. Die 16-jährige Kahlgründerin musste für den Finaleinzug in der Klasse 56 kg gleich fünf Kämpfe bestreiten, revanchierte sich dabei im Poolfinale für die letztjährige Finalniederlage gegen Kathrin Niebler (SRC Viernheim) und setzte sich im Finale nach zwei von drei möglichen Kampfabschnitten souverän gegen Marleen Gottschling (VfK Schifferstadt) durch.

Die zweite hessische Finalteilnehmerin im Nachwuchsbereich kassierte dagegen eine Niederlage und musste sich mit der Vize-Meisterschaft begnügen. Die gerade einmal 12 Jahre alte Verena Brohm (KSV Waldaschaff) schaffte trotz einer Niederlage in ihrer Vorrundengruppe den Sprung ins große Finale der Klasse 37 kg. Dort jedoch war Melissa Schwürzinger (SC Unterföhring) eine Nummer zu groß.

„In manchen Klassen wäre mehr drin gewesen.“ Im Nachwuchsbereich trauerte Coach Olaf Herd der verpassten Finalteilnahme von Dominique Staab in der Klasse 70 kg nach. Die für den KSV Waldaschaff startende 14-jährige unterlag im Poolfinale der späteren Vize-Meisterin Lisa Hug (AC Ückerath) knapp nach Punkten und musste sich nach einem schnellen Schultersieg im kleinen Finale mit der Bronzemedaille zufrieden geben.

Für eine weitere positive Überraschung sorgte mit Kathrin Prößler eine weitere Waldaschaffer Sportlerin. Die 13-jährige Nachwuchshoffnung erkämpfte sich in der Klasse 43 kg den 3. Platz.

Das „insgesamt zufriedenstellende“ (Landestrainer Olaf Herd) Ergebnis der hessischen Nachwuchsstaffel komplettierten Natascha Schmidtke (SC Großostheim – 6. in der Klasse 56 kg), Tanja Maurer (KSV Bensheim – 6. in der Klasse 37 kg), Anna Schell (KSV Waldaschaff – 10. in der Klasse 46 kg) und Kathrin Hartlaub (KSV Waldaschaff – 7. in der Klasse 65 kg) mit Platzierungen unter den besten Zehn.

Ergebnisse Frauen: 44 kg (3 Teilnehmerinnen): 1. Annika Hofmann (RSV Hansa Frankfurt/Oder) 2. Tina Reimer (RV Lugau) 3. Melanie Bertram (AV Schaafheim) 48 kg (3 Teilnehmerinnen): 1. Sigrun Dobner (SRC Obernburg) 2. Tatjana Armbruster (KSV Haslach) 3. Anett Wohlgemuth (RSK Gelenau) 51 kg (6 Teilnehmerinnen): 1. Brigitte Wagner (SV Hallbergmoos) 2. Nadine Krauß (ASV Plauen) 3. Ramona Scherer (KSV Waldaschaff) 55 kg (5 Teilnehmerinnen): 1. Jessica Bechtel (AC Laubenheim) 2. Pia Rosenkranz (SC Unterföhring) 3. Jasmin Jack (KV Aldingen) 59 kg (11 Teilnehmerinnen): 1. Sabrina Lotz (SCJ Wasserlos) 2. Christiane Knittel (ASV Freiburg) 3. Yvonne Englich (AC Ückerath) 5. Cornelia Haas (SV Fahrenbach) 63 kg (9 Teilnehmerinnen): 1. Stephanie Groß (AC Ückerath) 2. Maria Müller (SV Altenburg) 3. Tanja Buchetmann (SV Untergriesbach) 67 kg (9 Teilnehmerinnen): 1. Julia Weiß (TV Traunstein) 2. Susan Koller (SV Halle) 3. Annika Oertli (SC Unterföhring) 72 kg (7 Teilnehmerinnen): 1. Anita Schätzle (AC Laubenheim) 2. Kristin Büttner (TuS Jena) 3. Stefanie Sutter (WKG Weitenau/Wieslet) Länderwertung: 1. Bayern (52 Punkte) 2. Sachsen (51 Punkte) 3. Hessen (48 Punkte) Weibliche Jugend: 34 kg (10 Teilnehmerinnen): 1. Nadine van Berkum (Stommelner RV) 2. Nadine Weinauge (KSK Furtwangen) 3. Jane Schmieder (AC Werdau) 37 kg (8 Teilnehmerinnen): 1. Melissa Schwürzinger (SC Unterföhring) 2. Verena Brohm (KSV Waldaschaff) 3. Jasmin van Berkum (Stommelner RV) 6. Tanja Maurer (KSV Bensheim) 40 kg (12 Teilnehmerinnen): 1. Nicol Hofmann (RSV Hansa Frankfurt/Oder) 2. Bettina Krupke (TuS Jena) 3. Ramona Hagn (TV Miesbach) 11. Julia Andres (KSV Waldaschaff) 43 kg (7 Teilnehmerinnen): 1. Denise Kupfernagel (SV Heldrungen) 2. Aline Focken (KSV Krefeld) 3. Kathrin Prößler (KSV Waldaschaff) 46 kg (16 Teilnehmerinnen): 1. Katharina Maier (VfK Mühlenbach) 2. Jaqueline Schellin (TV Mühlacker) 3. Sarah Deiss (TuS Adelhausen) 10. Anna Schell (KSV Waldaschaff) 49 kg (15 Teilnehmerinnen): 1. Karolin Bettge (TV Aachen-Walheim) 2. Hanna Schuster (TSV Burgebrach) 3. Beate Reutter (SC Unterföhring) 13. Sophia Blum (KSV Waldaschaff) 52 kg (19 Teilnehmerinnen): 1. Ramona Ballas (AC Ückerath) 2. Sabrina Axenbeck (SC Unterföhring) 3. Stefanie Erdmann (FRV Waltershausen) 56 kg (13 Teilnehmerinnen): 1. Katharina Peter (RWG Mömbris/Königshofen) 2. Marleen Gottschling (VfK Schifferstadt) 3. Kathrin Niebler (SRC Viernheim) 6. Natascha Schmidtke (SC Großostheim) 60 kg (13 Teilnehmerinnen): 1. Adrienne Lugasi (TSV Musberg) 2. Rebecca Schwarz (TuS Jena) 3. Natascha Ballas (AC Ückerath) 65 kg (12 Teilnehmerinnen): 1. Jennifer Veelmann (KSV Mühlheim-Styrum) 2. Katja Weise (RSV Neuseddin) 3. Jacqueline Schmidt (RSV Hansa Frankfurt/Oder) 7. Kathrin Hartlaub (KSV Waldaschaff) 70 kg (8 Teilnehmerinnen): 1. Denise Graf (1. Luckenwalder SC) 2. Lisa Hug (AC Ückerath) 3. Dominique Staab (KSV Waldaschaff) Länderwertung: 1. Bayern (105 Punkte) 2. Nordrhein-Westfalen (91 Punkte) 3. Südbaden (65 Punkte) 6. Hessen (50 Punkte)

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