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HRV schafft klare Strukturen für das Kadertraining

29. September 2026

Der Hessische Ringer-Verband (HRV) möchte die Trainingsqualität am Bundesstützpunkt Aschaffenburg weiter stärken und gleichzeitig die Zusammenarbeit zwischen Landes- und Vereinstrainern intensivieren. Für die Teilnahme am Kadertraining werden deshalb klare und transparente Rahmenbedingungen geschaffen. Das regelmäßige Kadertraining in Aschaffenburg ist ein wichtiger Bestandteil der sportlichen Entwicklung hessischer Nachwuchs- und Leistungssportler. Neben den aktuellen Kadersportlern können auch ehemalige Kaderathleten sowie ausgewählte Trainingspartner teilnehmen, die durch die zuständigen Landestrainer eingeladen oder zugelassen werden. Gleichzeitig möchte der HRV das Training grundsätzlich auch für weitere Sportler öffnen, die sich durch ihre sportliche Entwicklung für eine künftige Förderung empfehlen möchten. Die Teilnahme soll in diesen Fällen vorab zwischen dem jeweiligen Vereinstrainer und dem zuständigen Landestrainer abgestimmt werden. Auf diese Weise kann gemeinsam eingeschätzt werden, ob das aktuelle Leistungs- und Entwicklungsniveau des Sportlers zur jeweiligen Trainingsgruppe passt. Eine wichtige Grundlage bilden dabei auch die im Trainingsplan ausgewiesenen Altersklassen. Sie sollen gewährleisten, dass die Athleten ihrem Entwicklungsstand entsprechend trainieren und leistungsfähige, sinnvoll zusammengestellte Trainingsgruppen entstehen.

Austausch mit den Vereinen ausdrücklich erwünscht

Dem Hessischen Ringer-Verband ist dabei besonders wichtig, die enge Zusammenarbeit mit den Heimatvereinen weiter auszubauen. Die Abstimmung vor einer erstmaligen Teilnahme soll keine zusätzliche Hürde darstellen, sondern den direkten Austausch zwischen Vereins- und Landestrainern fördern.  „Unser Ziel ist es, am Bundesstützpunkt eine hohe Trainingsqualität sicherzustellen und gleichzeitig Sportlern Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen. Dafür brauchen wir einen engen und vertrauensvollen Austausch mit unseren Vereinen“, erklärt HRV-Vizepräsident Sportentwicklung Sharif Yildiz. Erscheint ein Sportler ohne vorherige Abstimmung zum Kadertraining und zeigt sich vor Ort, dass die Voraussetzungen für die jeweilige Trainingsgruppe noch nicht gegeben sind, kann eine Teilnahme im Einzelfall nicht ermöglicht werden. Das weitere Vorgehen und mögliche Entwicklungsschritte sollen anschließend gemeinsam mit dem Vereinstrainer und dem zuständigen Landestrainer besprochen werden. Mit den einheitlichen Rahmenbedingungen möchte der HRV die Kaderarbeit am Bundesstützpunkt Aschaffenburg weiter strukturieren, die Qualität der Trainingseinheiten sichern und zugleich talentierten Sportlern Wege in die hessische Kaderstruktur eröffnen.

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Hessischer Ringer-Verband
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