Beim Grand Prix Deutschland 2026 am 15. August in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle war auch der Hessische Ringer-Verband sportlich und organisatorisch vertreten. Insgesamt gingen 70 Athleten aus 14 Nationen im griechisch-römischen Stil auf die Matte. Deutschland stellte mit 19 Ringern das zweitgrößte Aufgebot hinter Kasachstan. Aus hessischer Sicht standen Abdolmohammad Papi, Pascal Eisele, Dominic Arnold und Alex Brjuchovic im Fokus. Betreut wurden die hessischen Athleten vor Ort unter anderem von Landestrainer Andreas Eichheimer.
Papi holt Silber in Dortmund
Das beste Ergebnis aus hessischer Sicht erzielte Abdolmohammad Papi in der Gewichtsklasse bis 60 kg. Im nordischen Turnier setzte sich Papi in drei seiner vier Kämpfe durch und musste sich lediglich dem späteren Sieger Aibek Aitbekov aus Kasachstan geschlagen geben. Damit sicherte er sich einen starken zweiten Platz und die Silbermedaille. Mit drei Siegen aus vier Begegnungen unterstrich Papi bei dem international besetzten Turnier seine Qualität. In der offiziellen Siegerliste rangiert der deutsche Starter hinter Aitbekov und vor Bekbolatov Amangali aus Kasachstan.
Eisele, Arnold und Brjuchovic ebenfalls auf der Matte
In der Gewichtsklasse bis 82 kg ging Pascal Eisele an den Start. Der erfahrene Hesse belegte in einem achtköpfigen Teilnehmerfeld den fünften Platz. Bis 87 kg stellte sich Dominic Arnold der internationalen Konkurrenz. In der mit neun Athleten besetzten Gewichtsklasse erreichte er Platz acht. Alex Brjuchovic startete in der Gewichtsklasse bis 72 kg. Im Viertelfinale traf er auf den starken Bulgaren Abu-Muslim Amaev und musste sich technisch überlegen mit 0:9 geschlagen geben. Da Amaev anschließend im Halbfinale am späteren Sieger Yussuf Ashrapov aus Kasachstan scheiterte, war das Turnier für Brjuchovic beendet. Er wurde auf Platz acht geführt.
HRV auch abseits der Matte stark vertreten
Der Hessische Ringer-Verband war beim Grand Prix Deutschland nicht nur durch seine Athleten vertreten. Mit Jeffrey Spiegel und Manuel Bartos standen auch zwei hessische Kampfrichter für Deutschland auf der Matte und waren Teil des internationalen Kampfrichterteams. Die hessischen Athleten Abdolmohammad Papi, Pascal Eisele, Dominic Arnold und Alex Brjuchovic wurden vor Ort von Trainer Andreas Eichheimer begleitet und betreut. Auch das HRV-Präsidium war in Dortmund präsent: Präsidentin Mandy Hemberger sowie die Vizepräsidenten Jens Gündling und Sharif Yildiz begleiteten die Veranstaltung. Alle waren zugleich im Auftrag des Deutschen Ringer-Bundes vor Ort und in die Durchführung des Grand Prix eingebunden. Für den HRV bot der Grand Prix damit nicht nur die Möglichkeit, seine Athleten auf internationalem Niveau zu erleben, sondern auch den direkten Austausch mit Trainern, Verantwortlichen und Vertretern des deutschen Ringkampfsports. In der Nationenwertung belegte Deutschland mit 208 Punkten hinter Kasachstan (357) und vor Bulgarien (170) den zweiten Platz.
Der HRV gratuliert seinen Athleten und Trainer Andreas Eichheimer zu den gezeigten Leistungen und dem erfolgreichen Auftritt beim Grand Prix Deutschland 2026.